Euro konnte Widerstand nicht brechen
Euro wieder unter Druck

vwd LONDON. Wieder unter Druck zeigt sich der Euro am Donnerstagnachmittag. Gegen 17.00 Uhr werden für einen Euro 0,8700 $ nach 0,8727 $ am Mittag und 0,8743 $ am Morgen bezahlt. Zum Yen zeigt sich der Dollar mit 109,54 Yen nach 109,10 Yen. Das britische Pfund notiert zum Euro mit 0,5986 britischen Pfund nach 0,6004 Pfund. Der Schweizer Franken zeigt sich mit 1,5198 Franken nach 1,5188 Franken je Euro. Die Feinunze Gold wird im Londoner Nachmittagsfixing mit 270,25 $ festgestellt, nach einem mittaglichen Fixing mit 271,35 $. Als Grund für die zurückkommende US-Dollarstärke nennen Händler die wachsenden Unruhen in Belgrad und das damit verbundene "Retten in die Krisenwährung". Auch sei es interessant zu beobachten, dass bei jeder EZB-Chef-Rede der Euro falle. Die Zinsentscheidung der EZB belohnte der Markt zuerst mit steigenden Kursen, doch als der Euro den Widerstand bei 0,8780 $ nicht brechen konnte, stürzte er im freien Fall auf seine 0,8700 Unterstützung. Als weitere Unterstützungen sehen Händler die 0,8650 und dann erst wieder Kurse in Richtung altes Allzeittief. Es sehe so aus, als ob die EZB mit einem Euro/$ von 0,85 bis 0,87 zur Zeit durchaus leben kann. Die einzige richtige Unterstützung kommt von der Angst vor einer weiteren Intervention, mahnte ein Marktteilnehmer.

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