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Euro-Kurs fällt in richtungslosem Handel

"Wenn die Börsen nicht wissen wohin, weiß auch der Euro nicht, welche Richtung er einschlagen soll", sagte ein Devisenhändler aus München. Der Handel sei "sehr lustlos". Der Kurs des Euro hangele dem Geschehen an den Börsen hinterher.

HB/dpa FRANKFURT. Der Kurs des Euro ist am Donnerstag in einem richtungslosen Handel leicht gefallen. Um 16.40 Uhr kostete die europäische Gemeinschaftswährung in Frankfurt 0,9740 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs bei 0,9738 (Mittwoch: 0,9775) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 1,0269 (1,0230) Euro.

Angesichts der vorläufigen Inflationsdaten aus Deutschland und Italien für Oktober sei zumindest in naher Zukunft auch kein Zinsimpuls in Europa zu erwarten. Die Europäische Zentralbank (EZB) werde den wichtigsten Leitzins von derzeit 3,25 Prozent zunächst nicht senken, erwartete der Experte.

Grundsätzlich belaste auch die anhaltende Diskussion um den Stabilitätspakt den Kurs der Gemeinschaftswährung. Inzwischen hat sogar die EZB Front gegen eine Aufweichung des Stabilitätspakts gemacht und in ungewöhnlich scharfer Form eine Minderheit in der Währungsunion wegen ihrer laxen Haushaltspolitik kritisiert. Der EZB - Rat forderte diese Länder auf, sich an die eingegangenen Verpflichtungen zu halten.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6295 (0,6313) britische Pfund, 121,08 (121,17) japanische Yen und 1,4675 (1,4662) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 311,75 (312,10) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 10 285 (10 275) Euro.

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