Euro leidet
US-Einkaufsmanagerindex markiert neues Jahreshoch

Der viel beachtete Index stieg im August unerwartet stark an. Der Euro geriet daraufhin stark unter Druck.

Reuters NEW YORK. Der Konjunktur-Index der US-Einkaufsmanager (NAPM) ist im August stärker als erwartet gestiegen und hat ein neues Jahreshoch markiert. Der an den Finanzmärkten stark beachtete Index sei auf 47,9 von 43,6 Punkten im Juli gestiegen, teilte die Vereinigung der US-Einkaufsmanager (NAPM) am Montag in New York mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Durchschnitt nur einen Anstieg auf 43,9 Punkte erwartet. Allerdings blieb der Index weiterhin unter der Marke von 50 Punkten, die eine wirtschaftliche Erholung signalisiert.

Auch die Schlüsselindikatoren der Beschäftigung und der Neuauftragseingänge stiegen den Angaben zufolge, und zwar auf 40,8 (37,2) beziehungsweise 53,1 (46,3) Punkte.

Der überraschend kräftige Anstieg des Index setzte den Euro unter Druck und ließ ihn auf ein Dreiwochen-Tief unter 0,8950 Dollar absacken. Binnen weniger Minuten nach der Vorlage des Index rutsche die Gemeinschaftswährung von Kursen knapp unter 0,90 Dollar auf Werte unter 0,8950 Dollar ab. Die Vereinigung der US-Einkaufsmanager (NAPM) hatte in New York mitgeteilt, ihr Konjunktur-Index habe im August ein neues Jahreshoch markiert. Der an den Finanzmärkten stark beachtete Index sei auf 47,9 von 43,6 Punkten im Juli gestiegen. Von Reuters befragte Analysten hatten im Durchschnitt nur einen Anstieg auf 43,9 Punkte erwartet.

Gegen 16.10 Uhr MESZ kostete der Euro 0,8939/35 Dollar nach einer Eröffnung in New York mit 0,8977/82 Dollar.

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