Euro-Raum bleibt entscheidende Stütze
Trotz US-Konjunkturschwäche florierender Export in die USA

Die deutsche Exportwirtschaft hat die US-Konjunkturschwäche zu Jahresbeginn 2001 nicht zu spüren bekommen.

dpa-afx WIESBADEN. In den ersten beiden Monaten wurden Waren im Wert von 22 Mrd. DM (11,2 Mrd. Euro) in die USA ausgeführt. Dies war immerhin gut ein Viertel mehr als im Januar und Februar des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Die Importe stiegen zugleich um 27,6 Prozent auf 16 Mrd. DM.

Insgesamt beliefen sich die Ausfuhren deutscher Unternehmen im Berichtszeitraum auf 202,8 Mrd. DM. Dies war binnen Jahresfrist ein Zuwachs von 17,2 Prozent. Die Einfuhren erhöhten sich um 17,1 Prozent auf 181,4 Mrd. DM.

Entscheidende Stütze der deutschen Exportkonjunktur bleibt der Euro-Raum. Die Lieferungen in die Partnerländer Währungsunion konnten in den ersten beiden Monaten um 14,5 Prozent auf 92,1 Mrd. DM gesteigert werden. Bei den Exporten in die EU-Länder ergab sich im Januar und Februar ein Plus von 13,7 Prozent auf 116,7 Mrd. DM. Trotz abnehmender Konjunkturdynamik wurden weltweit in alle großen Volkswirtschaften mehr Waren ausgeführt.

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