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Euro-Renten blicken auf US-Arbeitsmarktbericht

Reuters FRANKFURT. Die Aufmerksamkeit an den europäischen Rentenmärkten wird sich am Freitag nach Einschätzung von Analysten insbesondere auf den US-Arbeitsmarktbericht konzentrieren. Da jedoch schon eine Zinssenkung um 50 Basispunkte bei der nächsten Sitzung der US-Notenbank (Fed) am 20. März in den Kursen einkalkuliert sei, könne nur ein deutlich schwächer als erwartet ausfallender Bericht zu großen Kursgewinnen an den Rentenmärkten in den USA und in Europa führen, hieß es. Da sich die US-Treasuries im späten US-Handel am Donnerstag kaum bewegten, werden sie den europäischen Zinsfutures zunächst keinen wichtigen Impuls geben. An Daten aus der Euro-Zone stehe am Freitag voraussichtlich die deutsche Industrieproduktion im Mittelpunkt.

US-Händler sagten, der US-Arbeitsmarktbericht könnte die Kurse eventuell deutlich in die Höhe treiben. "Wenn der Bericht schwach ist, werden wir eine Rally der Preise und eine steilere Renditekurve sehen, weil alle ein aggressiveres Vorgehen der Fed erwarten werden", sagte Kevin Logan von Dresdner Kleinwort Wasserstein. Der Bericht wird voraussichtlich gegen 14.30 Uhr MEZ veröffentlicht. Nach einer Reuters-Umfrage erwarten Analysten im Durchschnitt eine unveränderte Arbeitslosenrate von 4,2 %. Gleichzeitig erwarten sie einen Anstieg der Beschäftigtenzahl um nur noch 62 000 nach 268 000 im Januar.

Die deutsche Industrieproduktion für Januar wird gegen 12.00 Uhr erwartet. Von Reuters befragte Volkswirte gehen im Durchschnitt von einem leichten Rückgang der Produktion um 0,1 % im Monatsvergleich und einem Anstieg um 5,4 % zum Vorjahresmonat aus. Der Euro-Bund-Future ging am Donnerstag mit 30 Ticks im Plus bei 109,24 Punkten aus dem Markt. Der Bobl-Future legte zwölf Ticks auf 106,28 Punkte zu. Am kurzen Ende gewann der Schatz-Future sechs Ticks auf 102,92 Zähler.

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