Euro sank unter 1,08 Dollar
US-Börsen geben Märkten in Fernost Auftrieb

Die kräftige Kurserholung der US-Börsen hat den Aktienmärkten in Fernost am Freitag Auftrieb verliehen. Zudem setzte der Dollar seinen jüngsten Höhenflug zu Yen und Euro fort.

Reuters TOKIO. Händler sagten, die zu erwartende Verschiebung des Votums im UNO-Sicherheitsrats über eine weitere Irak-Resolution habe auch den Öl- und Goldpreis weiter gedrückt. Der japanische Nikkei-Index erholte sich von seinem in dieser Woche erreichten 20-Jahres-Tief und schloss mit 1,70 Prozent im Plus bei rund 8002 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,97 Prozent auf rund 786 Punkte. Auch die Aktienmärkte in Hongkong und Südkorea legten zum Teil kräftig zu.

"Wir bekamen einen starken Schub vom schwächeren Yen und von der Kursrally an der Wall Street", sagte Kazuyuki Naito von UFJ Tsubasa Securities in Tokio. Bemerkenswert sei allerdings, dass die Kurse nicht ganz so stark zugelegt hätten wie in den USA. Die US-Börsen hatten am Donnerstag unter anderem wegen Hoffnungen der Anleger auf einen kurzen Verlauf eines Irak-Krieges deutliche Gewinne verzeichnet. Der Standardwerte-Index Dow Jones legte bis Handelsschluss 3,6 Prozent zu auf rund 7822 Punkte. Der technologielastige Nasdaq-Index gewann rund 4,8 Prozent auf 1341 Zähler. Auch die deutschen und europäischen Börsen hatten kräftig im Plus geschlossen.

Gestützt von den Kursgewinnen an der Wall Street setzte auch der Dollar an den Märkten in Fernost seine Kursgewinne vom Vortag fort. Der Euro sank vorübergehend unter 1,08 Dollar. Zur japanischen Währung kletterte die US-Devise vorübergehend auf ein Zweiwochen-Hoch bei 118,75 Yen, fiel dann aber wieder etwas zurück. Der schwächere Yen verhalf auch den Aktien exportorientierter japanischer Unternehmen zu Kursgewinnen. Die Titel des weltgrößten Unterhaltungselektronik-Unternehmens Sony legten um mehr als vier Prozent auf 4290 Yen zu.

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