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Euro steigt in New York auf neues Zwei-Monats-Hoch

Der Euro hat im frühen New Yorker Handel wegen zuletzt schwacher US-Aktienmärkte und erneuter Sorgen um die Finanzkrise in Argentinien zwischenzeitlich ein neues Zwei-Monats-Hoch von 0,8798 Dollar erreicht.

rtr NEW YORK. "Die anhaltende Unsicherheit um Argentinien hat dem Euro geholfen", sagte Michael Metcalfe, Devisenstratege bei Credit Agricole Indosuez. "Außerdem verspürt der Markt wenig Lust, Dollar zu kaufen, wenn die kurzfristigen Aussichten für die US-Wirtschaft so unklar sind." Die US-Aktien hatten in den vergangenen Tagen wegen schwacher Quartalsergebnisse verschiedener Unternehmen verloren. Zudem hatten mehrere US-Unternehmen Entlassungen angekündigt. In Argentinien kündigte der von der peronistischen Opposition dominierte Senat an, die Debatte über den Sparplan der Regierung zu verschieben. Die Peronisten drohten am Mittwoch an, frühestens in der kommenden Woche über die Pläne abzustimmen. Mit dem Sparpaket soll eine Zahlungsunfähigkeit des mit 128 Mrd. Dollar verschuldeten Landes verhindert werden.

Der Euro notierte zum Auftakt des Handels in New York mit 0,8784/88, nach einer Schlussnotiz von 0,8739/43 am Dienstag. Gegen 15.40 Uhr MESZ notierte die Gemeinschaftswährung bei 0,8788/90 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) gab den Referenzkurs des Euro am Mittag in Frankfurt mit 0,8793 Dollar nach 0,8708 Dollar am Dienstag an.

Damit verbilligte sich die US-Währung auf 2,2243 (2,2460) DM. Zur japanischen Währung wurde der Euro mit 108,90 (108,07) Yen festgelegt. Im frühen New Yorker Handel kostete der Dollar 123,90/98 Yen nach einer Schlussnotiz vom Montag von 123,87/95.

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