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Euro verteidigt im ruhigem New Yorker Handel 86  US-Cent-Marke

Im Schatten der US-Präsidentschaftswahl hat der Euro am Dienstag die Marke von 86 US-Cent wieder übersprungen.

dpa-AFX NEW YORK. Die Europäische Gemeinschaftswährung hat am Dienstagabend im Schatten der US-Präsidentschaftswahl die Marke von 86 US-Cent wieder übersprungen. Gestützt von neuerlichen Hoffnungen auf weitere Interventionen der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte der Euro am Vormittag sich nahe dem Vortagesstand bewegt. Im Frankfurter Mittagshandel schwächelte die Einheitswährung erneut und konnte erst im späten Geschäft wieder Boden gutmachen. In New York notierte ein Euro gegen 22.00 Uhr bei 0,8603 $. Der $ kostete damit 2,2733 D-Mark. Die EZB hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 0,8587 (Montag: 0,8667) $ festgesetzt.

Die leichte Erholung des Euro am Abend stehe in keiner konkreten Beziehung zu wirtschaftlichen Fundamentaldaten, sagten Händler. Hingegen berichteten Marktteilnehmer, dass ein führende französische Bank vermehrt in den USA Euro gekauft hätte. Der Kursanstieg sei möglicherweise auch auf die dünnen Umsätze angesichts des Wahltages zurückzuführen. Der Handel verlaufe sehr ruhig und die Bewegungen sein wenig aussagefähig, sagte Chris Furness von 4Cast.

Auch gegenüber dem japanischen Yen gab der Euro am Abend nach. Er notierte in New York mit 92,03 Yen unter dem EZB Referenzkurs von 92,13 Yen (Montag: 92,86 Yen). Die US-Valuta fiel auf 107,04 Yen, nachdem sie am Morgen in Tokio 107,46 Yen gekostet hatte.

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