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Euro weiterhin schwach

Der Kurs des Euro ist am Donnerstag gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte gegen 16.30 Uhr nach der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) bei 0,8391 US-Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 0,8422 (Mittwoch: 0,8453) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 2,3223 (2,3138) DM.

dpa FRANKFURT. "Die Händler haben die Marke von 0,84 Dollar getestet und der Versuch ist gescheitert", wertete Stefan Klomfass, Devisenexperte bei der Helaba Trust Investment den Ausbruch des Euro unter die Marke von 0,84 Dollar. Nach der EZB-Entscheidung, die Leitzinssätze unverändert zu belassen, sei die Marke erneut bei insgesamt "erheblichem Handelsvolumen" getestet worden.

Die Marktteilnehmer werfen der EZB offenbar vor, dass sie "zu sehr auf die Preisstabilität fixiert" sei. Die Händler trauen der Zinspolitik der amerikanischen Notenbank bei der Steuerung der Wirtschaft mehr zu. Die Marktteilnehmer rechnen damit, dass sich die Wirtschaft in den USA noch vor der europäischen erholen werde. Den Euro sehe er deshalb in einem engen Band schwanken, sagte Klomfass. Dabei könnte der Jahrestiefstkurs von 0,8231 Dollar in den kommenden Wochen getestet werden.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,5990 (0,6026) britische Pfund, 105,74 (105,16) japanische Yen und 1,5216 (1,5194) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Vormittag bei 267,55 (267,60) US- Dollar festgesetzt. Der Kilo-Barren Gold kostete 20 135 (19 959) DM.

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