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Euro wird Urlaubskasse der Deutschen um eine Mrd. Mark schonen

ddp.vwd FRANKFURT/M. Ab 1. Januar 2002 können deutsche Touristen in allen zwölf Teilnehmerstaaten der Europäischen Währungsunion mit Euro bezahlen. Der kostspielige Sortenumtausch entfällt. Nach Berechnungen der Deutschen Bank 24 schont die Euro-Einführung die Urlaubskasse der Bundesbürger um jährlich rund 990 Millionen Mark. Davon werden vor allem Reisende nach Frankreich profitieren, wo die Umtauschgebühren mit bis zu 7,8 Prozent besonders hoch sind.

In diesem Jahr ist die Reisekasse der Deutschen für den Urlaub in den Euro-Ländern den Angaben zufolge mit insgesamt mehr als 64 Milliarden Mark gefüllt. Über 80 Prozent des Geldes entfallen auf Spanien, Italien, Österreich und Frankreich. Das beliebteste Zahlungsmittel bei Auslandsreisen ist nach wie vor das Bargeld. 33 Milliarden Mark oder knapp 53 Prozent ihrer Zahlungsmittel nehmen die Bundesbürger beim Urlaub in den Euro-Ländern als Bargeld mit. Davon werden rund 75 Prozent im Urlaubsland gegen fremde Währungen getauscht. Die restlichen 25 Prozent der Reisedevisen werden in Deutschland gewechselt und mit in die Ferien genommen.

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