Euro-Zone verdankt Wachstum im ersten Quartal allein dem Export
USA: Dynamik lässt nach

Die Erholung der US-Wirtschaft verliert zunehmend an Dynamik. Im April ist der OECD-Frühindikator für die USA um 0,3 Punkte gefallen - der erste Rückgang seit Oktober 2001.

DÜSSELDORF. Dieses Ergebnis bestätigt die Einschätzung vieler Analysten, dass die US-Wirtschaft das annualisierte BIP-Wachstum des ersten Quartals (5,6 Prozent) über das Jahr hinweg nicht halten wird. Für das zweite Quartal prognostizieren die Experten von DRI-Wefa einen Anstieg von nur noch 1,5 Prozent. Das dritte Quartal dürfte rund 2,2 Prozent, das vierte dann wieder ordentliche 4,3 Prozent Zuwachs bringen.

Die Euro-Zone blieb im ersten Quartal dieses Jahres auf Wachstumskurs, das Plus war mit 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal jedoch mager - und überdies allein dem Export zu verdanken. Die Konsumausgaben schrumpften um 0,2 Prozent, die Investitionen gar um 0,7 Prozent. Nachdem der OECD-Frühindikator für Euroland nunmehr sechsmal hintereinander gestiegen ist, dürfte die wirtschaftliche Dynamik allerdings in der zweiten Jahreshälfte deutlich zulegen.

Quelle: WirtschaftsWoche

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