Europa-Foto blickt optimistisch in die Zukunft
Digitale Fotografie belebt den Einzelhandel

Europa-Foto, neben Ringfoto eine von zwei Kooperationen des Fotofachhandels in Deutschland, rechnet mit einem Umsatzplus von 3 % in der Branche.

agr DÜSSELDORF. Trotz flauer Konjunktur ist der Foto-Einzelhandel zuversichtlich: Die digitale Fotografie belebt das Geschäft. Europa-Foto, neben Ringfoto eine von zwei Kooperationen des Fotofachhandels in Deutschland, rechnet 2001 mit einem Umsatzplus von 3 % in der Branche. "Motor dieser Entwicklung ist das boomende Digitalgeschäft", sagte Rainer Sadtler, Geschäftsführer der Europa-Foto-Gruppe, die 260 Mitgliedsfirmen zählt.

Im Jahr 2000 steigerte der Foto-Einzelhandel den Umsatz um 2 % auf 6,3 Mrd. DM. Europa-Foto hat daran mit einem Gruppenumsatz von knapp 1,4 Mrd. DM einen Anteil von 23 %. Ringfoto hat den Angaben zufolge noch einen etwas höheren Marktanteil.

In den kommenden Jahren werden die digitalen Produkte eindeutig den Trend ausmachen und damit die Grundlage für weiteres Wachstum bilden, sagte Sadtler. Die analoge Fotografie sei zwar kein Auslaufmodell, verliere aber deutlich an Boden. Beispielsweise stagniert der Absatz der APS-Kameras.

Mengenmäßig werden mittlerweile doppelt so viele Digitalkameras (580 000) wie Spiegelreflexkameras (320 000) verkauft. Der Absatz von Digitalkameras hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Für 2001 erwartet der Fotofacheinzelhandel ähnliche Wachstumsraten bei den digitalen Produkten. Insgesamt gingen im vergangenen Jahr 4,6 Millionen Kameras über die Ladentheke.

Weiteres Wachstum erwartet Sadtler auch bei den Camcordern, von denen im Vorjahr 4,5 % mehr verkauft wurden. Auf Rekordhöhe bewegt sich auch die Zahl der entwickelten Farbbilder mit einem Plus von 2 % auf 5,15 Mrd. Stück. Damit hat jeder Bundesbürger im Durchschnitt 60 Fotos geschossen. Sadtler geht Ende des Jahres in Pension, seine Nachfolge tritt sein Stellvertreter Robby Kreft an.

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