Europa-Geld: Erste Euro-Münzen aus dem Trevi-Brunnen gefischt

Europa-Geld
Erste Euro-Münzen aus dem Trevi-Brunnen gefischt

Neue Ära am Trevi-Brunnen in Rom: Straßenreiniger fischten bei ihrer allwöchentlichen "Schatzsuche" am Dienstag erstmals Euro- und Centmünzen aus dem Wasser.

dpa ROM. Seit über 100 Jahren werfen jeden Tag Tausende Touristen eine Münze in den Trevi-Brunnen. Nach dem Ritual, das angeblich ein Deutscher "erfunden" hatte, stellen sich die Besucher mit dem Rücken zum Brunnen und schleudern das Geld in hohem Bogen ins Wasser. Die Geste soll sie in die Ewige Stadt zurückführen.

Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, das neue Europa-Geld vereinfache die Arbeit der Stadtreiniger erheblich. "Früher hatten wir häufig Probleme mit dem ausländischem Kleingeld, weil die Banken es mitunter nicht wechseln wollten", sagte einer der Männer. Das Geld aus dem Brunnen, in dem Anita Ekberg einst in dem Film "La Dolce Vita" ein aufreizendes Bad nahm, bekommt die italienische Caritas. Jede Woche wird dafür das Wasser aus dem Brunnen abgelassen, die Münzen werden gewaschen und penibel sortiert. Meist kommen jedes Mal umgerechnet 1000 Euro zusammen.

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