Europa wächst zusammen
Die wichtigsten Etappen auf dem Weg zum Euro

Der Euro kommt und löst somit die nationale Währung, die D-Mark, in Deutschland ab. Viele Bundesbürger sehen die Euro-Umstellung mit einer grossen Portion Skepsis entgegen und fühlen sich oftmals verunsichert. Sicherlich wird es einige Zeit brauchen bis die Deutschen sich an die neue Währung gewöhnt haben. Die Chronologie zeigt, wie Europa seit 1948 zusammengewächst.

dpa HAMBURG. :

20. Juni 1948: Mit der Währungsreform tritt in Westdeutschland die D- Mark an die Stelle der Reichsmark. In der Sowjetzone wird die "Deutsche Mark der Deutschen Notenbank" ausgegeben.

18. April 1951: Vertrag über die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (Montanunion).

1. Januar 1958: Die Römischen Verträge über die von Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Belgien und Luxemburg gebildete Europäische Wirtschaftsgemeinschaft treten in Kraft. Sie sehen auch eine Abstimmung der Währungspolitik vor.

21. März 1972: Gründung des Europäischen Währungsverbunds mit Währungsschlange.

13. März 1979: Das von Frankreichs Staatspräsident Valery Giscard d'Estaing und Bundeskanzler Helmut Schmidt initiierte Europäische Währungssystem (EWS) tritt in Kraft. Die Korbwährung Ecu wird als neue europäische Währungseinheit eingeführt.

1. Januar 1981: Griechenland tritt der EG bei.

1. Januar 1986: Spanien und Portugal werden EG-Mitglieder.

1. Juli 1987: Das Ziel Währungsunion wird im EG-Vertrag verankert.

26./27. Juni 1989: Der Europäische Rat billigt den Plan von Kommissions-Präsident Jacques Delors für eine Währungsunion.

1. Juli 1990: Die D-Mark wird offizielles Zahlungsmittel in der noch bis zum 3. Oktober bestehenden DDR.

7. Februar 1992: Unterzeichnung des EU-Vertrages von Maastricht, der die Währungsunion bis 1999 vorsieht und der Beitritts-Kriterien festlegt.

1. Januar 1993: Der Europäische Binnenmarkt tritt mit freiem Waren-, Personen-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr in Kraft.

1. November 1993: Ratifizierung des Maastricht-Vertrages. Aus den Europäischen Gemeinschaften (EG) wird die Europäische Union ((EU).

1. Januar 1995: Mit dem Beitritt von Österreich, Schweden und Finnland zählt die EU 15 Mitglieder.

Dezember 1995: Als Namen der neuen Währung werden Euro und Cent festgelegt.

16./17. Juni 1997: Verabschiedung des Stabilitäts- und Wachstumspakts in Amsterdam. Einigung auf die "europäische Seite" für die Münzen.

25. März 1998: Die EU-Kommission und das EWI empfehlen elf Länder für den Start der Währungsunion. Außen vor bleiben aus freien Stücken Großbritannien, Dänemark und Schweden sowie Griechenland, das die Kriterien noch nicht erfüllt.

1. bis 3. Mai 1998: Ein Sondergipfel der EU-Gremien gibt in Brüssel grünes Licht für den Euro. Die Staats- und Regierungschefs bestimmen den 1. Januar 1999 als Start der Währungsunion.

31. Dezember 1998: Die Wirtschafts- und Finanzminister der EU legen den Umrechnungskurs des Euro zu den elf Teilnehmerwährungen endgültig fest.

1. Januar 1999: Der Euro wird gemeinsame Währung der elf Länder. In Euro bezahlt werden kann per Scheck, Kredit- oder EC-Karte. Das alte nationale Geld bleibt noch das allein gültige Bargeld.

4. Januar 1999: Die Börsen der Welt nehmen den Handel mit Euro auf.

Juli 1999: Die Herstellung des neuen Bargeldes läuft an.

Januar 2001: Griechenland wird nach Erfüllung der Beitrittskriterien zwölftes Euroland-Mitglied.

1. September 2001: Beginn der Ausgabe von Noten und Münzen an Banken und Handel.

1. Januar 2002: Der Euro wird gesetzliches Zahlungsmittel.

1. März 2002: Die D-Mark verliert ihre Gültigkeit, kann aber weiterhin eingewechselt werden.

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