Europäer bauen iranische Insel zum Luxusresort um
Nach dem Aperitif eine Auster auf Kish

Über die von Palmen gesäumte "Marina Promenade" blubbert entspannt ein Ferrari an den gut besuchten Straßencafés vorbei Richtung Hafen, wo sich Luxusyachten im türkisen Wasser wiegen. In der Ferne schillert das Wahrzeichen der Millionärs-Idylle in der Sonne: Das Sieben-Sterne-Hotel "Flower of the East".

HB DÜSSELDORF. Das ist ein Zukunftsbild, gemalt von Jochen Fischer, Geschäftsführungsmitglied der gleichnamigen Projektgesellschaft. Die Blume soll auf der Insel Kish im persischen Golf erblühen, einer Freihandelszone, die zum Iran gehört.

"Wir wollen Luxus in allen Facetten bieten", sagt Fischer. Sieben- Sterne-Bungalows, Golfanlagen und Hotels - die Ausstattung eine Mischung aus reicher persischer Ornamentik und dem Charme von Marbella. Hinter dem blumigen Namen steckt das größte Tourismusprojekt, das in Iran seit der Revolution angeschoben wurde. Rund 1,7 Mrd. Euro will eine europäische Investorengruppe bis 2007 verbauen. Viel zu sehen ist heute noch nicht - immerhin: Der Bauzaun steht.

Für den Bau der 238 Hektar Land umfassenden Anlage auf Kish zeichnet eine deutsche Firma verantwortlich: die Stuttgarter Projektentwicklung Drees & Sommer. Die Idee stammt von der deutsch-iranischen Unternehmerfamilie Alambeigi, die die Geschäfte der in Duisburg und Zürich ansässigen Hansa-Gruppe leitet und einer der Hauptgeldgeber für das Projekt Kish ist. "Wir versuchen vor allem, deutsche Unternehmen zu beteiligen", sagt Fischer.

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