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Europäische Börsen schließen überwiegend schwächer

Papiere des Öl-Sektors profitierten von einem Anstieg der Ölpreise auf Zehn-Jahres-Hoch.

LONDON. Die europäischen Börsen haben am Dienstag überwiegend schwächer geschlossen. Nach zum Teil kräftigen Kurszuwächsen am Vortag waren die Aktien des TMT-Sektors (Telekom, Medien und Technologie) an den meisten europäischen Börsen von Gewinnmitnahmen und einer negativen Nasdaq-Vorgabe belastet. Papiere des Öl-Sektors profitierten von einem Anstieg der Ölpreise auf ein Zehn-Jahres-Hoch.

An der Wall Street in New York notierte der Dow-Jones-Index am Abend (MESZ) kaum verändert zu seinem Schluss am Freitag bei 11.248 Zählern. Der Nasdaq-Index der Technologiewerte rutschte indes um 1,5 Prozent auf 4170 Zählern ab. Am Montag hatten die US-Börsen aufgrund eines Feiertages geschlossen. Der Stoxx-50-Index für die größten Unternehmen aus der EU und der Schweiz fiel bis zum Abend um 0,89 Prozent auf 5136 Zähler. Der Euro-Stoxx-50-Index für die Blue Chips aus der Europäischen Währungsunion (EWU) verlor um 1,22 Prozent auf 5326 Punkte.

LONDON - FTSE-Index tiefer

An der Londoner Börse hat der FTSE-100-Index 0,67 Prozent tiefer auf 6752,5 Punkten geschlossen. Vodafone stiegen um 2,46 Prozent. Die Papiere des Internet-Anbieters Freeserve gewannen 2,22 Prozent. BP Amoco gaben 0,38 Prozent nach. Unilever rutschten 2,74 Prozent. Smithkline Beechham verloren 3,09 Prozent.

ZÜRICH - SMI-Index knapp behauptet

Die Schweizer Börse hat am Dienstag im Einklang mit anderen Märkten etwas schwächer geschlossen. Der breite SPI büßte 10,70 Zähler ein auf 5662,85 Punkte. Unter den Schwergewichten fielen vor allem Novartis , Roche , CS Group und Zurich Allied mit Abgaben von rund einem halben Prozent auf. Nestle und Swatch Group konnten sich nach den Abgaben am Vortag stabilisieren. Swisscom folgten dem europäischen Trend und schlossen schwächer.

PARIS - CAC-Index schwächer

In Paris präsentierte sich die Börse schwächer, der CAC-Index für die 40 größten Unternehmen schloss um 0,95 Prozent tiefer auf 6856,76 Zählern. Gewinnmitnahmen belasteten den Index, sagten Händler. Die Aktien von France Telecom rutschen um 4,56 Prozent auf 144,5 Euro. TotalFinalElf gaben 0,28 Prozent nach.

MAILAND - Mib30-Index fällt

Der MIB30-Index fiel um 0,55 Prozent auf 48412 Zähler. Nach Kursgewinnen am Montag im Telekom-Sektor würden diese am Dienstag mitgenommen, sagte Händler. Telecom Italia fielen um 2,4 Prozent auf 14,385 Euro. Telecom Italia Mobile ließen um 2,29 Prozent auf 10,19 Euro nach.

MADRID - Ibex-Index im Abwind

An der Börse in Madrid verlor der Ibex-Index um 0,52 Prozent auf 11.188,2 Punkte. Telefonica gaben 2,6 Prozent nach. Terra Networks rutschten um 3,36 Prozent und waren damit größter Verlierer im Index. Händlern zufolge zogen Banken- und Ölwerte das Interesse auf sich. Repsol legten ein, die Aktien der Bank BBVA 1,4 Prozent zu.

AMSTERDAM - AEX-Index hält Höchsstände nicht

An der Amsterdamer Börse hat der AEX-Index im Handelsverlauf neue Höchststände verzeichnet. Das Börsenbarometer konnte den Aufwärtstrend jedoch nicht bis zum Handelsende halten und schloss 0,5 Prozent tiefer auf 698,02 Zählern. Kabelanbieter UPC führte die Verliererliste im Index mit einem Abschlag von 7,2 Prozent an.

WIEN - ATX-Index knapp behauptet

Die Wiener Börse hat bei geringem Volumen etwas leichter geschlossen. Der ATX lag zum Sitzungsende bei 1180,37 (Vortag 1181,84) Punkten. Umsatzstärkstes Papier waren Bank Austria, die auf 62,34 (61,95) Euro stiegen. Schwächer waren OMV, die auf 82,15 (83,60) Euro nachgaben. Gewinnmitnahmen gab es bei Cybertron, die auf 25,15 (25,59) Euro fielen.

BRÜSSEL - BEL20-Index leichter

In Brüssel schloss der Bel20-Index um 0,61 Prozent tiefer auf 3102,87 Punkten. Indexschwergewicht Fortis stiegen um 0,96 Prozent auf 33,79 Euro. KBC Bancassurance verloren 1,46 Prozent auf 50,75 Euro.

STOCKHOLM - OMX-Index im Minus

Die Stockholmer Börse hat leichter geschlossen. Der OMX-Index ging mit einem Minus von 0,56 Prozent bei 1370,17 Punkte aus dem Handel. Index-Schwergewicht Ericsson verlor um 1,5 skr auf 195,50 skr. Der Wettbewerber Rivale Nokia gab 19 skr auf 436 skr ab.

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