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Europäische Börsen überwiegend leichter

Reuters FRANKFURT. Die europäischen Börsen haben zum Wochenausklang überwiegend leichter geschlossen. Belastend wirkte sich vor allem eine Schwäche bei Technologiewerten aus. An vielen Aktienmärkten sei der Handel richtungslos und mit geringen Umsätzen verlaufen, sagten Börsianer. Vor dem Wochenende wollten sich die Marktteilnehmer nicht mehr großartig positionieren. Die Vorgaben aus den USA waren überwiegend positiv. Der Dow- Jones-Index 30 führender Industriewerte notierte im späten Verlauf um 1,17 % höher bei 11 036 Punkten. Der technologielastige Nasdaq-Composite-Index tendierte zunächst im Minus, konnte sich dann aber wieder erholen und lag um 0,18 % im Plus bei 3 766,76 Zählern.

Der Stoxx-50-Index für die größten Unternehmen aus der EU und der Schweiz stieg um 0,23 % auf 4 954 Zähler, der Euro-Stoxx-50-Index für die Blue Chips aus der Europäischen Währungsunion (EWU) gab um 0,13 % auf 5 175 Punkte nach.





LONDON - FTSE-Index schließt kaum verändert

An der Londoner Börse hat der FTSE-100-Index kaum verändert geschlossen. Das britische Kursbarometer gab um 0,04 % auf 6 384,5 Punkte nach. Auf Grund enttäuschender Quartalsergebnisse des Computerunternehmens Dell Computer Corp. belasteten insbesondere TMT-Aktien den Sektor. Vodafone gab 1,8 % ab. Der Netzwerksystemspezialist Bookham Technology gehörte zu den größten Verlierern mit einem Minus von 8,2 %. Indexschwergewicht BP Amoco kletterte um 2,3 %. Händler sagten, die Aktie habe von den hohen Ölpreisen profitiert.



ZÜRICH - SMI-Index schließt höher

Die Züricher Börse hat nach einem zunächst uneinheitlichen Verlauf zu einem Emdpsurt angesetzt und fester geschlossen. Händler sagten, vor allem Gewinne in den als defensiv eingestuften Finanz- und Pharmawerten hätten dem Markt Auftrieb gegeben. Der SMI-Index stieg um 0,41 % auf 8 236,2 Punkte. Novartis und Roche konnten die Verluste vom Vortag aufholen. Novartis gewannen einen Schweizer Franken auf 2606 Franken und Roche 190 Franken auf 16 550 Franken. Während die Finanzwerte unter Führung der Großbanken UBS und CS Group sowie der Versicherungen Zurich Allied und Swiss Re frühe Gewinnmitnahmen wieder wettmachen konnten und um bis zu einem Prozent fester schlossen, konnte Swisscom die Gewinne nicht halten( minus 1,59 %).





PARIS - CAC-Index schließt schwächer

In Paris hat die Börse belastet von einer allgemeinen Schwäche bei Technologiewerten leichter geschlossen. Der CAC-Index für die 40 größten Unternehmen gab um 0,15 % auf 6 553 Zähler nach. ST Microelectronics, Cap Gemini und Alcatel mussten Einbußen von über zwei Prozent hinnehmen. Schwergewicht France Telecom fiel um 0,51 %, was Händler mit der laufenden UMTS-Auktion in Deutschland erklärten. France Telecom bietet zusammen mit Mobilcom für eine der begehrten UMTS-Mobilfunklizenzen. Händler befürchten, dass sich France Telecom bei der Auktion finanziell übernehmen könnte.



MAILAND - MIB30-Index im Abwind An der Mailänder Börse ging es bergab. Der MIB30-Index gab um 0,77 % auf 47 244 Punkte nach. Gegen die allgemeine Markttendenz konnten sich die Aktien des Ölkonzerns ENI mit einem Plus von zwei Prozent stemmen. Händler begründeten die Tendenz mit den hohen Ölpreisen. Die Aktien von Seat mussten 2,5 % Federn lassen, nachdem UBS Warburg die Aktie auf "Verkaufen" heruntergestuft hatte



MADRID - Ibex-Index im Minus

An der Börse in Madrid gab der 35 Werte umfassende Ibex-Index um 0,14 % auf 11 094,6 Punkte nach. Belastet worden sei das Börsenbarometer von den Verlusten bei den Indexschwergewichtigen Telefonica, die sich um 1,8 % verringerten. Händler verwiesen auf Gewinnmitnahmen. Am Vortag war die Aktie um gut vier Prozent in die Höhe geschnellt. Der spanische Telefonkonzern hatte am Vorabend bekannt gegeben, dass er nun auch den neu geschaffenen Posten des Vorstandschefs (CEO) besetzt habe. Der ehemalige Telefonica-Finanzvorstand Fernando Abril-Martorell wurde nach Angaben des Konzerns zum neuen CEO ernannt. Die Telefonica-Tochter Terra Networks verbilligte sich im Zuge von Gewinnrealisierungen um 0,55 % auf 41,90 Euro.



AMSTERDAM - AEX-Index kaum verändert

Die Amsterdamer Börse hat kaum verändert geschlossen. Der AEX-Index erhöhte sich um 0,06 % auf 684 Punkte. Die Aktien des Versicherungsunternehmens Aegon stiegen um 4,3 %, nachdem das Papier schon am Vortag nach der Vorlage von Halbjahreszahlen, die im Rahmen der Erwartungen ausfielen, um 3,3 % gestiegen war. KPN Telecom schwächten sich um 0,76 % ab. Händler sprachen auch von Gewinnmitnahmen. Am Vortag hatte der Telekomwert 4,8 % zugelegt. Bei den Nebenwerten brachen Ahrend um 6,2 % ein, nachdem das Unternehmen seine Halbjahresergebnisse vorgelegt hatte.



WIEN - ATX-Index leichter

Der Wiener Aktienmarkt hat nach einem ruhigen Handelsverlauf leichter geschlossen. Der ATX-Index gab um 0,31 % auf 1174,58 Punkte nach. Das Umsatzvolumen war mit Ausnahme von Bank Austria und auch Erste Bank gering. Die Bank Austria ging mit einem Minus von 0,40 % etwas leichter aus dem Handel. Zeitunsgberichte, dass die österreichische Übernahmekommission die durch Aktientausch in die HypoVereinsbank angekündigte Integration der Bank Austria verhindern könnte, brächten etwas Unsicherheit in den Markt, sagten Händler. Tagesgewinner waren Erste Bank, die um 1,24 % zulegten. Die Aktien profitierten Händlern zufolge von dem am Vortag präsentierten Halbjahreszahlen, die gut vom Markt aufgenommen worden seien.

BRÜSSEL - BEL20-Index im Plus

In Brüssel hat der Bel20-Index mit einem Plus von 0,52 % auf 3180,15 Punkte geschlossen. Dies sei vor allem vom Kursanstieg des Finanz-Schwergewichts Fortis B unterstütz worden, sagten Händler. Die Fortis-Titel stiegen um 1,35 % auf 34,48 Euro. Auf der Verliererseite ragten Agfa Gevaert mit einem Minus von 1,89 % auf 28,61 Euro heraus. Börsianer erklärten den Verlust mit Gewinnmitnahmen. Am Donnerstag hatte die Aktie auf einem Rekordhoch von 29,16 Euro geschlossen. Die Aktien des Elektronikkonzerns Barco setzten ihren Aufwärtstrend fort und kletterten um 2,91 %. Ein Händler sagte, das Hochtechnologiepapier habe Nachholbedarf.



STOCKHOLM - OMX-Index im Abwärtssog

Abwärts ging es an der Stockholmer Börse. Der OMX-Index fiel um 1,64 % auf 1268,35 Punkte. Händler führten die Abschläge auf die Verluste an der US-Computerbörse Nasdaq zurück. Marktschwergewicht Ericsson verbilligte sich um 2,50 Schwedische Kronen auf 172 Kronen. Der finnische Konkurrent Nokia gab um sechs Kronen auf 372,5 Kronen nach. Skandia setzten ihren Abwärtstrend fort und büßten sechs Kronen auf 169 Kronen ein. Am Mittwoch hatte das Unternehmen seine Halbjahreszahlen vorgelegt.

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