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Europäische Börsen überwiegend mit Kursverlusten

Das Geschäft an den europäischen Börsen ist Marktbeobachtern zufolge an allen Handelsplätzen bei geringen Umsätzen ruhig verlaufen.

rtr London. Die europäischen Börsen haben am Dienstag mehrheitlich mit Kursverlusten geschlossen. Das Geschäft verlief Marktbeobachtern zufolge an allen Handelsplätzen bei geringen Umsätzen ruhig.

Verantwortlich hierfür seien unter anderem die fehlenden eindeutigen Vorgaben aus den USA vor der Vorlage Geschäftszahlen wichtiger Unternehmen in dieser Woche. Hinzu komme noch die Ungewissheit über die Entwicklung der politischen Lage im Nahen Osten und die anhaltende Euro-Schwäche.

LONDON - Schwächer nach Vodafone-Verlusten

An der Londoner Börse gaben die Aktien am Dienstag infolge einer Kursschwäche des Schwergewichts Vodafone nach. Der FTSE verlor 1,3 % auf 6203 Punkte. Bei einigen Titeln sei eine erhöhte Volatilität zu beobachten, berichteten Broker. Vodafone wurden durch den verzögerten Börsengang des US-Unternehmens Verizon Wireless belastet, an dem Vodafone mit 45 % beteiligt ist. Die Aktien büßten am Dienstag rund vier Prozent ein. Nach Einschätzung von Händlern drückte Vodafone auch die Aktien der Wettbewerber nach unten. BT gaben ebenfalls nach und schlossen mit einem Minus von 5,3%.

ZÜRICH - Roche und Finanzwerte stützen Börse

Die Schweizer Börse hat am Dienstag freundlicher geschlossen. Bis zum Mittag bröckelte der SMI nach einem positiven Auftakt wieder ab, legte bis Handelschluss jedoch erneut zu. Der SMI-Index schloss 25,6 Zähler fester bei 7611,8 Punkten. Die insgesamt geringen Umsätze konzentrierten sich hauptsächlich auf Zurich Financial Services, die um 19 sfr auf 849 sfr stiegen. Die Vereinheitlichung der Aktienstruktur am Montag habe zu einer höheren Gewichtung des Unternehmens im SMI geführt. Roche legten trotz eines knapp unter den Erwartungen liegenden Zwischenergebnisses um 310 sfr auf 16.050 sfr zu. Der Pharma-Konzern profitierte dabei von den guten Vorgaben seiner amerikanischen Konkurrenten.

PARIS - CAC-40 im Minus - Accor im Plus

In Paris präsentierte sich die Börse zu Handelsschluss schwächer. Der CAC40 lag mit einem Minus von 0,3 % bei 6067,15 Punkten. Die Unsicherheit über die Entwicklung der US-Unternehmensgewinne belaste die Stimmung, sagten Händler. Der Handel sei eher vorsichtig verlaufen. Auf der anderen Seite sorgten Accor mit einem Plus von 2,4 % auf 43,04 Euro für Unterstützung. Der Markt habe die Nachricht vom Abbruch der Verhandlungen mit Granada mit Erleichterung aufgenommen. Mit Kursgewinnen von 7,4 % schlossen Bouygues, während Schneider Electric um 5,7 % zulegten.

MAILAND - Knapp im Minus

Die italienischen Aktienwerte haben Dienstag knapp im Minus geschlossen. Während sich die Werte am Dienstagvormittag innerhalb enger Grenzen seitwärts bewegt hatten, gerieten die Aktien im weitern Handel unter Druck und verloren bis Börsenschluss 0,3 % auf 44 244 Zähler. Die Entwicklung der Friedensverhandlungen für den Nahen Osten werde Händern zufolge vom Markt besonders aufmerksam beobachtet.

MADRID - Leichte Verluste

An der madrilenischen Börse wurde das Geschäft am Dienstag Händlern zufolge von Nervosität geprägt. Der Ibex schwankte am Vormittag um den Wert des Vortagesschlusses und gab bis Handelschluss um 0,7 % auf 10 3754 Punkte nach. Neben dem Nahen Osten sei die geplante Fusion zwischen Endesa und Iberdrola das beherrschende Thema. Die Aktien beider Unternehmen waren vom Handel ausgesetzt, da die Unternehmensführungen über den Zusammenschluss berieten. Am Abend wurde die Fusion dann bestätigt. Marktbeobachtern zufolge betrachteten viele Anleger derzeit die Finanzdienstleister als "sicheren Hafen". So stiegen Banco Santander Central Hispanico um 0,2 % auf 11,63 Euro.

AMSTERDAM - Technologieaktien belasten

Die niederländischen Aktienwerte zeigten sich am Dienstag leichter. Der AEX verlor 0,7 % auf 639,46 Zähler. Händler machten die Verluste der Technologie-Titel Philips, ASML und CMG für das Minus verantwortlich. Das Schwergewicht Philips hatte Quartalsergebnisse innerhalb der Erwartungen veröffentlicht, dabei allerdings keine konkreten Gewinnprognosen abgegeben. Philips hatte lediglich bestätigt, dass das angepeilte zweistellige Wachstum im Gesamtjahr erreicht werde. Die Aktie verlor 5,7 %, während ASML um 11,9 % und CMG um 15,4 % nachgaben.

WIEN - Leicht im Plus

Die österreichischen Aktienwerte haben am Dienstag mit einem Plus von 0,2 % geschlossen. Der ATX lag bei 1102,37 Punkten, nachdem er zwischenzeitlich unter die Marke von 1100 Punkten gefallen war. Händlern zufolge war der Markt sehr uneinheitlich. Tagesverlierer waren Libro, die nach einem Sitzungstief von 25,15 mit 25,61 Euro auf einem neuen Jahrestief schlossen. Libro wird am Donnerstag seine Halbjahreszahlen vorlegen.

BRÜSSEL - Schwächer bei dünnem Handel

Der Brüsseler Aktienmarkt hat mit Verlusten geschlossen. Der Bel20 sank um 1,0 % auf 3006,17 Zähler. Verantwortlich hierfür seien die schwache Entwicklung an den US-Börsen gewesen, sagten Händler. Der Überflieger der vergangenen Sitzungen, Real Software, gab nach Gewinnmitnahmen 2,8 % auf 24,30 Euro nach.

STOCKHOLM - Deutliche Kurseinbußen

Die Stockholmer Börse beendete den Handel am Dienstag mit Kursverlusten. Der OMX schloss 1,4 % niedriger bei 1174,52 Punkten. Größere Umsätze seien Händlern zufolge lediglich bei Nordic Baltic Holding zu verzeichnen, die am Montag ein verbessertes Angebot für Christana Bank abgegeben hatten. Die Aktien gaben um 1,50 skr auf 67,50 skr nach.

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