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Europäische Börsen zum Wochenauftakt im Minus

Belastet von hohen Rohölpreisen und einem schwächelnden Euro haben sich die europäischen Börsen zum Wochenauftakt schwächer präsentiert. Auch die schwache Wall Street-Vorlage wirkte sich Händlern zufolge negativ auf die Geschäfte aus.

Verluste fuhren vor allem Telekommunikations- und Technologietitel ein. Wegen des schwachen Euro hätten besonders ausländische Investoren Vorbehalte gegen europäische Aktien, hieß es.

An der Wall Street notierte der Dow-Jones-Index 30 führender Industriewerte am Abend mit 0,97 % tiefer bei 10823,06 Punkten. Der technologielastige Nasdaq-Composite-Index sank um 3,28 % auf 3709,29 Zähler.

Der Stoxx-50-Index für die größten Unternehmen aus der EU und der Schweiz fiel am Montag um 0,35 % auf 4977 Zähler, der Euro-Stoxx-50-Index für die Blue Chips aus der Europäischen Währungsunion (EWU) rutschte um 1,3 % auf 5127 Punkte.



LONDON - FTSE-Index schwächer

An der Londoner Börse schloss der FTSE-100-Index leicht im Minus. Marktschwergewicht Vodafone verlor gut zwei Prozent, die Bankengruppe HSBC gaben um 2,5 % nach. Die Gewinner waren die Titel von BP Amoco, die um rund 2,6 % anzogen. Auch Shell-Aktien waren im Aufwind, und legten 2,4 % zu. Cadbury Schweppes gewannen nach Bekanntgabe der Akquisitionspläne für die Getränkefirma Snapple Group knapp drei Prozent.

ZÜRICH - SMI-Index abwärts

An der Züricher Börse fiel der SMI-Index um 0,98 % auf 7935 Punkte. Im Mittelpunkt standen Sulzer-Aktien, sagten Händler. Der Technologie-Konzern hatte mitgeteilt, verschiedene Geschäftsbereiche verkaufen zu wollen, und mittels Aktientausch mit der Sulzer Medica fusionieren zu wollen. Die Aktien von Sulzer fielen um 8,5 %. Novartis, die über den Börsengang von Syngenta informiert hatten, notierten unverändert mit 26 Franken. Titel von Roche lagen gegen Mittag um 0,4 % höher, Nestle-Titel gaben hingegen um 0,4 % nach.

PARIS - CAC-Index folgen US-Vorgaben

Den negativen Vorgaben folgend fiel der CAC-Index für die 40 größten Unternehmen an der Pariser Börse um 1,39 % auf 6522 Zähler. Aktien von Marktschwergewicht France Telecom verloren 2,4 % auf 123 Euro. Luxusgüterhersteller LVMH-Titel gaben um 2,3 % nach. Aktien von Ölgigant TotalFina zählten mit einem Plus von 0,39 % zu den wenigen Gewinnern.

MAILAND - Mib30-Index fällt

Italienische Aktien tendierten im Einklang mit den Nachbarbörsen leichter. Der MIB30-Index fiel um 1,1 % auf 46619 Punkte. Zu den umsatzstärksten Titeln gehörten Eni-Aktien, die nach vorübergehenden Kursgewinnen um 0,09 % leichter aus dem Handel gingen. Olivetti-Aktien fielen hingegen um 0,3 %. Ebenfalls etwas schwächer präsentierten sich Telecom Italia mit minus 0,01 %. Tecnost schlossen dagegen mit 0,03 % leicht im Plus.

MADRID - Ibex-Index von Telefonica belastet

An der Börse in Madrid verlor der Ibex-Index 2,4 % auf 11 188,1 Punkte. Aktien von Marktschwergewicht Telefonica fielen um 0,85 %, Internet-Tochter Terra Networks sanken um 3,3 %. Titel des Energiekonzerns Repsol fielen um gut zwei Prozent.

AMSTERDAM - AEX-Index schwächer

Im Amsterdamer Aktienhandel präsentierte sich der AEX-Index schwächer und verlor bis Handelsschluss 1,18 % auf 668 Punkte. Aktien von Philips gaben 3,8 % nach. Händler sprachen von einem insgesamt negativen Umfeld für Technologieaktien. Royal Dutch profitierten als einer der wenigen Gewinner von den hohen Ölpreisen und verteuerten sich um 0,5 %.

WIEN - ATX-Index niedriger

An der Wiener Börse ist der ATX-Index um 1,39 % auf 1165 Punkte gefallen. Bank Austria-Titel gaben rund 3,5 % nach. Erste Bank-Titel verloren 2,3 %, während Aktien von Online-Einzelhändler Libro um rund 0,6 % zulegten. Ebenfalls im Plus notierten VA Stahl-Aktien, die um 0,7 % höher schlossen.

BRÜSSEL - BEL20-Index fällt

In einem insgesamt negativen Marktumfeld verlor der Bel20-Index in Brüssel 1,18 % auf 2986 Punkte. Zum ersten Mal seit Juli notierte der Index unter der 3000-er Marke. Titel von Computerunternehmen Real Software, die bereits am Freitag nach Bekanntgabe eines Gewinnrückganges kräftig gefallen waren, rutschten um 13,4 %. Aktien von Electrabel verloren 0,9 %. Ebenfalls zu den Verlierern gehörten die Papiere von KBC Bancassurance, die rund 3,7 % nachgaben.

STOCKHOLM - OMX-Index abwärts

Der OMX-Index an der Stockholmer Börse verlor 1,09 % auf 1293 Punkte. Indexschwergewicht Ericsson fiel um zwei schwedische Kronen auf 178,5 skr. Der finnische Konkurrent Nokia legte drei Kronen auf 432,50 skr zu. Bekleidungseinzelhändler Hennes & Mauritz lagen unverändert bei 170,5 Kronen.

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