Europaliga erhofft sich weitere Professionalisierung
Ein Stück Zukunft

Die Basketball-Europaliga und ihr Vorbild NBA arbeiten immer enger zusammen - trotz einiger Differenzen.

LYON. Marco Baldi genoss die Reise nach Rom. Schließlich waren die Nachrichten positiv, die der Vizepräsident des deutschen Basketballmeisters Alba Berlin bei der Generalversammlung der Europaliga gehört hatte. Baldi sagte: "Es ist wieder ein Stück Zukunft da." Für die Liga und damit auch für Alba, das gestern Abend bei ASVEL Villeurbanne antrat. Nicht nur, dass die finanziellen Probleme der Europaliga vor einer Lösung stehen. Auch die Verbindung der Europaliga der Union europäischer Basketballligen (Uleb) mit der nordamerikanischen Profiliga NBA wird immer enger. Euroleague-Commissioner Jordi Bartomeu informierte die Vereinsvertreter am Montag in Rom, dass es gegenwärtig Gespräche mit dem NBA-Commissioner David Stern gebe. Darin verhandeln beide Seiten über die Art und Weise einer Zusammenarbeit in naher Zukunft.

Die Europaliga erhofft sich dadurch eine weitere Professionalisierung. In dieser Saison führt sie erneut eine Regel ein, die es seit längerem in der NBA gibt: Eine Viertelstunde nach Spielschluss dürfen Journalisten die Umkleidekabine der Basketballprofis betreten und Interviews führen. Auch die NBA könnte von einer stärkeren Zusammenarbeit profitieren: Schon länger plant die beste Basketballliga der Welt, nach Europa zu expandieren. Die NBA, deren Gewinn in den USA rückläufig ist, könnte sich in Europa neue Märkte erschließen. Wie aber ein europäischer Ableger aussehen könnte, ob es eine eigene Liga, eine eigene Conference oder auch nur einige Teams geben wird, ist noch völlig unklar. Auch ist eine Verbindung mit der Europaliga denkbar, um deren Struktur und Know-how zu nutzen. Denn beide Sportsysteme sind sehr unterschiedlich.

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