Europameisterschaft in Karlsruhe
Volleyballer siegen gegen die Slowakei

Einen überzeugenden 3:1-Sieg (25:20, 25:16, 25:27, 25:16) gegen die Slowakei haben die deutschen Volleyballer zum Auftakt der 23. Europameisterschaft in Karlsruhe gefeiert. 3 140 begeisterte Zuschauer sahen das Spiel in der DM-Arena. Die weiteren Vorrundengegner des Teams von Bundestrainer Stelian Moculescu sind Tschechien, Spanien, der WM-Dritte Frankreich und Ex-Weltmeister Italien.

HB KARLSRUHE. Diese Partie gegen den vermeintlich schwächsten Gruppen-Rivalen war für den Gastgeber schon ein Schlüsselspiel für das Erreichen der Endrunde in Berlin. Gelingt am Samstag auch ein Sieg über Tschechien, könnte das Ticket in die Hauptstadt schon fast gesichert sein. "Mein Team hat eine gute Perspektive", ist der Bundestrainer überzeugt. "Es ist wichtig, dass wir uns gut präsentieren, dann können wir Volleyball in Deutschland wieder populärer machen", forderte er.

Der Gastgeber muss mit Kapitän Stefan Hübner (Ermüdungsbruch) einen der weltbesten Mittelblocker und Björn Andrae (Riss des Syndesmosebandes im rechten Fuß) zwei wichtige Stammkräfte bei diesem Turnier ersetzen. "Dieser Sieg war wichtig, vielleicht bekommt die Mannschaft mit Unterstützung der Zuschauer einen Lauf. Wir wissen auch, dass wir alle Teams in unserer Gruppe schlagen können", drückt der in Italien spielende Hübner die Daumen.

Die Slowakei blieb immer gefährlich

Die Slowakei, die in der Qualifikation immerhin die Ukraine und den WM-Achten Portugal ausgeschaltet hatte, erwies sich als ausgesprochen unbequemer Gegner, der dem deutschen Team in den 95 Minuten Spielzeit alles abverlangte. "Wir wollten die favorisierte deutsche Mannschaft etwas ärgern", sagte Gäste-Coach Pavel Tresnak. Das gelang vor allem zu Beginn des ersten Satzes mit einer Vier- Punkte-Führung von 6:2. Danach fing sich die deutsche Mannschaft, und drehte den Satz dank eines starken Aufschlagsspiels und einer guten Blockleistung bis zum komfortablen Vorsprung von 19:13.

Der Gast blieb aber immer gefährlich und nutzte deutsche Schwächen ebenfalls konsequent aus. So wurde im zweiten Durchgang mit vier Punkten hintereinander ein Drei-Punkte-Rückstand in eine 11:10- Führung verwandelt, ehe der Gastgeber mit insgesamt fünf Aufschlagsassen wieder in die Erfolgsspur zurückfand und dank der slowakischen Fehler zum sicheren Satzgewinn kam.

Im umkämpften dritten Durchgang lag das deutsche Team 20:23 zurück und wehrte zwei Satzbälle ab, ehe die Slowakei dennoch das bessere Ende für sich hatte. Im vierten Satz knüpfte das DVV-Team mit einem 8:3-Vorsprung im Rücken wieder an seine erfolgreiche Spielweise an. Aus einem sich steigernden Team gefielen vor allem Christian Pampel mit couragiertem Aufschlagsspiel und harten Schmetterschlägen zu wichtigen Punkten sowie Norbert Walter mit seiner wirkungsvollen Blockarbeit. Auch Kapitän Wolfgang Kuck imponierte.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%