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Europas Börsen schließen freundlich

Die europäischen Börsen haben am Montag überwiegend freundlich geschlossen. An mehreren Börsenplätzen wurden positive Vorgaben von der Wall Street als Einflussfaktor genannt.

Reuters DÜSSELDORF. Der Stoxx-50-Index für die größten Unternehmen aus der EU und der Schweiz legte um 0,22 % auf 4 917,37 Punkte zu, der Euro-Stoxx-50-Index für die Standardwerte aus der Europäischen Währungsunion (EWU) gewann 0,39 % auf 4985,11 Punkte.

London: Ölwerte belasten

An der Londoner Börse belastete eine Schwäche der Öl- und Gaswerte den Markt, Gewinne bei Telekom - Pharma- und Bankenwerten glichen die Verluste wieder aus. Der FTSE schloss um 0,34 % höher auf 6 388,4 Punkte. Wegen des Unwetters sei das Volumen sehr schwach gewesen, hieß es. Lediglich 900 Mill. Aktien seien gehandelt worden, im Gegensatz zu einem sonstigen Volumen von rund 1,4 Mrd. Aktien.

Zürich: Fester

Die Zürcher Börse ist im Fahrwasser der Wall Street fester aus dem Handel gegangen. Der SMI Index schloss um 0,82 % höher auf 7 948,8 Punkten. Händler sagten, zu der erneut positiven Tendenz des Dow Jones vom Montag komme ein gewisser Zins-Optimismus, der von den jüngsten Wachstumszahlen genährt worden sei, sowie Kursgewinne der Finanzwerte und von Nestle.

Paris: Gut behauptet

Kursgewinne bei defensiven Titeln hätten Verluste bei Technologie- und Ölwerten ausgeglichen und der Pariser Börse zu einem Plus verholfen. Der CAC40 zog um 0,45 % auf 6 296,84 Punkte an. "Es ist extrem ruhig. Wir folgen lediglich New York und warten auf die Quartalszahlen von Alcatel", sagte ein Händler. Danone-Aktien stiegen um 4,52 % auf 171 Euro. TotalFinaElf fielen um 0,78 % auf 165,10 Euro.

Mailand: MibTel schließt höher

Trotz vorsichtiger Stimmung auf Grund der schwächeren Nasdaq und einer Schwäche im Ölsektor schloss die Mailänder Börse im Plus. Der Mib30 legte um 0,54 % auf 47 336 Zähler zu. Nach einer Analystenkonferenz stiegen die Aktien des Autohersteller Fiat. Details zur Konferenz, die im Anschluss an die Veröffentlichung von schwächer als erwarteten Quartalsergebnissen am Freitag stattfand, waren zunächst nicht zu erhalten. Die Papiere verteuerten sich um 2,37 % auf 26,73 Euro. Mediobanca stiegen um 2,13 % auf 13,03 Euro, lediglich um wenige Cents billiger als ihr im Handelsverlauf erreichtes neues Jahreshoch von 13,10 Euro.

Madrid: Von Kurseinbruch bei Repsol belastet

An der Börse in Madrid war von einem Kurseinbruch bei Repsol um vier Prozent auf 19,37 Euro belastet. Die Verluste wurden jedoch von einer Erholung bei Bankentiteln in Grenzen gehalten. Der Ibex verbuchte mit 10 307,3 Zählern ein Minus von 0,85 %. Amsterdam: Etwas höher

Die niederländischen Aktienwerte folgten Händlern zufolge den guten Vorgaben von den Standardwerten an den US-Börsen und tendierten freundlich. Der AEX lag mit 0,32 % im Plus bei 675,7 Zählern. KLM sprangen um 6,6 %, nachdem die Fluggesellschaft bekannt gegeben hatte, der Betriebsgewinn werde im laufenden Geschäftsjahr mehr als doppelt so hoch wie in der Vergleichsperiode ausfallen.

Wien: Freundlich

Der Wiener Aktienmarkt hat bei geringen Umsätzen freundlich geschlossen. Der 23 Werte umfassende ATX ging bei 1102,92 (1097,68) Punkten und damit 0,48 % höher aus dem Handel. Libro profitierten Händlern zufolge weiter vom Einstieg der WAZ-Gruppe bei der Internet-Tochter lion.cc. Interesse habe es noch bei Austria Tabak gegeben, die mit 53 Euro auf einem neuen Jahreshoch schlossen. Hier sei weiterhin eine Übernahmephantasie für den Anstieg verantwortlich.

Brüssel: Wenig verändert bei sehr dünnem Umsatz

Die starke Eröffnung des US-Standarwerte-Index Dow-Jones habe im frühen Handel gemachte Verluste verringert. Der Bel-20-Index schloss um 0,19 % leichter bei 3070,19 Zählern. Indexschwergewicht Fortis B bauten ihre Gewinne vom Freitag um 0,48 % auf 35,56 Euro aus und unterstützten damit ebenfalls den Markt.

Stockholm: Von Nasdaq gedrückt

Die Stockholmer Börse präsentierte sich im Zuge einer schwachen Nasdaq schwächer. Der OMX-Index gab 0,62 % auf 1151,67 Punkte nach. Schwergewicht Ericsson gab zwei Kronen auf 126 Kronen nach, Nokia zogen um 7,50 Kronen auf 399,50 an.

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