"Europas erstes urbanes Unterhaltungszentrum"
Japanische Investoren kaufen Londoner Millennium-Dom

ap LONDON. Japanische Investoren haben von der britischen Regierung den Zuschlag zur Übernahme des Millionenbeträge verschlingenden Londoner Millennium-Doms bekommen. Das Unternehmen Dome Europe, hinter dem die japanische Investmentbank Nomura und das zu Sony gehörende Hyper Entertainment gehören, will nach eigenen Angaben 800 Mill. Pfund (1,3 Mrd. Euro/2,5 Mrd. DM) in den Gebäudekomplex investieren. Der Millennium-Dom solle zu "Europas ersten urbanen Unterhaltungszentrum" ausgebaut werden.

Die Eintrittspreise bleiben zunächst unverändert, hieß es weiter. Erwachsene zahlen weiterhin 20 Pfund (30 Euro/60 DM) und eine fünfköpfige Familie 57 Pfund (90 Euro/180 DM) Eintritt. Die britische Regierung hatte das muschelförmige Gebäude als größte Attraktion des Millenniums angekündigt. Dennoch blieben die erwarteten Zuschauerströme bei vernichtenden Kritiken in den Medien aus; statt der erwarteten zwölf Mill. werden bis zum Jahresende nur noch sieben Mill. Besucher erwartet. Der Millennium-Dom hat schon 538 Mill. Pfund (870 Mill. Mark/1,7 Mrd. DM) öffentliche Zuschüsse verschlungen.



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