Europas Gastronomen schicken Scouts in die Trendhauptstadt New York
Kauen und klauen

Wer wissen will, was morgen in Sachen Fast Food oder Luxusgastronomie hip ist, muss nur ein paar Tage in New York verbringen. Manhattan ist nach wie vor der Schmelztiegel für erfolgreiche internationale Konzepte.

Und so pilgern europäische Gastronomen regelmäßig nach Big Apple, um sich dort neue Ideen und Anregungen zu holen. "Wow! - das ist ja wahnsinnig dynamisch hier", ruft Werner Dinkelacker spontan aus, als er das halbdunkle New Yorker Szene-Restaurant "Tao" betritt, wo er mit Freunden zum Dinner verabredet ist.

Dinkelacker ist erst am Mittag aus Deutschland angekommen, wo er im schwäbischen Böblingen eine Privatbrauerei betreibt, die entgegen dem schrumpfenden Markt zweistellige Zuwachsraten verzeichnet. Er gehört zu einer Gruppe von zwölf Schweizern, Österreichern und Deutschen, die nach New York gekommen sind, um sich in der internationalen Gastronomie-Metropole Ideen und Impulse zu holen. Auch die weiteren Teilnehmer sind Top-Level-Vertreter aus der Gastronomie-Branche: Disco-Inhaber, Großrestaurant-Betreiber, Restaurant-Designer, Operation- Manager sowie Inhaber von Restaurantketten und Cateringbetrieben.

Deren Trendscout ist Pierre Nierhaus aus Frankfurt am Main, der sich auf solche Scouting-Touren spezialisiert hat und ein Kenner der Restaurant-Szene auf beiden Seiten des Atlantiks ist. "New York ist in der Gastronomie-Szene wieder ganz klar die Trendhauptstadt der Welt geworden", verkündet er. Seit neun Jahren macht Nierhaus regelmäßig Informationsreisen in die amerikanischen Gastronomie-Hochburgen, zu denen auch noch Chicago, Las Vegas und Los Angeles gehören.

Er selbst bezieht sein Wissen über die trendigen Konzepte aus einem Netz an persönlichen Informanten und intensiver US-Medienbeobachtung. "Ich habe meist viel zu viel Material für so eine kurze Reise", beschreibt er die zeitintensiven Reisevorbereitungen.

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