Euroschwäche belastet DuPont
Aktienticker New York

Der US-Chemiekonzern DuPont wird nicht die Erwartungen des Marktes einhalten können.

HB NEW YORK. Der US-Chemiekonzern DuPont wird nicht die Erwartungen des Marktes einhalten können. Vor der New Yorker Börseneröffung warnt DuPont, daß steigende Rohstoffpreise das Ertragswachstum im zweiten Halbjahr belasten würden. Der Gewinn pro Aktie wird laut Management zwischen 2,85 $ und 2,95 $ liegen. Dies entspricht zwar einem Ertragswachstum von 10 bis 14 % im Vergleich zum Vorjahr, liegt jedoch 15 bis 17 Cents pro Aktie unter den Schätzungen der Analysten.

Die steigenden Kosten für Rohstoffe, der schwache Euro gegenüber dem Dollar und das nachlassende Konjunkturwachstum in den USA wird DuPont im zweiten Halbjahr 250 bis 275 Mill. $ an Gewinn kosten. Das Management peilt für das Fiskaljahr 2001 noch imemr ein Ertragswachstum pro Aktie von über 10 % an. Voraussetzung ist jedoch eine vorteilhaftere Entwicklung der Energiekosten und eine moderate Erholung des Eurokurses.

Kombination AT&T Wireless und Nextel Communications

AT&T Wireless, die börsennotierte Mobilfunktochter des US-Telekom Konzerns AT&T, soll über eine mögliche Kombination mit dem Konkurrenten Nextel Communications nachdenken, berichtet das Wall Street Journal. Dies soll jedoch nur einer der Vorschläge sein, die in diesem Monat auf einer Managementtagung zur Diskussion stehen.

AT&T scheint ebenfalls eine Fusion des Mobilfunksektors mit British Telecom in Erwägung zu ziehen, heißt es weiter. Das Managament wolle Maßnahmen ergreifen, um den Aktienkurs von AT&T Wireless wieder auf die Beine zu helfen. Seit dem Börsengang im vergangenen April haben die Aktien rund 14 % an Kurswert eingebüßt.

Chiphersteller schwächer

Wachstumsbedenken belasten seit Wochenanfang die Aktien von Chipherstellern an der Wall Street. Die gestrige Kursschwäche wurde großenteils durch eine Abstufung der Aktien von Micron Technology durch das Brokerhaus DLJ ausgelöst. Aufgrund fallender D-RAM Chip-Preise wurde das Kursziel von 120 $ auf 50 $ gesenkt und die Einstufung von "kaufen" auf "verkaufen" reduziert.

Der Abgabedruck wurden verstärkt durch Spekulationen, daß Intel kurzfristig die Teilnahme an der Analystenkonferenz des Brokerhauses Robertson, Stephens storniert habe. Dies aber war nicht der Fall. Wie sich später rausstellen sollte, hatte der Referent von Intel lediglich aufgrund einer Flugverspätung seinen Vortragstermin verpaßt.

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