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Eurotunnel verzeichnet erneut Verluste und Umsatzrückgang

Die Eurotunnel-Gesellschaft hat in den ersten sechs Monaten erneut Verluste eingefahren, die allerdings nicht ganz so hoch ausfielen wie im Vorjahr.

afp PARIS. Wie das Unternehmen am Montag in Paris mitteilte, verbuchte es im ersten Halbjahr ein Minus von 557 Millionen Franc (166,2 Millionen Mark/85 Millionen Euro) nach 729 Millionen Franc (217 Millionen Mark/111,1 Millionen Euro) im Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz sank um vier Prozent auf 2,8 Milliarden Franc (841 Millionen Mark/430 Millionen Euro). Der Kurs der Eurotunnel-Aktie, der Anfang Juni gegen den Börsentrend auf Werte knapp unter 1,40 Euro gestiegen war, verlor am Montag mehr als vier Prozent und fiel auf 1,13 Euro.

Als Gründe für den Umsatzrückgang führte die hoch verschuldete Eurotunnel-Gesellschaft auch die Flaute im Telekom-Sektor an, die sich wegen der ausbleibenden Aufträge für Kabelverbindungen in der Bilanz niederschlage.

Ein Umsatzplus wurde hingegen beim Zugverkehr durch den Tunnel unter dem Ärmelkanal verzeichnet. Beeinträchtigt wurde die Nutzung des Eurotunnels im Frühjahr allerdings durch die strengen Sicherheitvorkehrungen wegen der Maul- und Klauenseuche in Großbritannien.

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