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Eurotunnel will Teil seiner nachrangigen Schulden zurückkaufen

Reuters LONDON. Der britisch französische Kanalatunnelbtreiber Eurotunnel will rund 40 % der eigenen nachrangigen Schulden von 3,6 Mrd. Pfund zurückkaufen. Gläubiger der Gesellschaft könnten an einem entsprechenden Tenderverfahren teilnehmen, teilten die Investmentbanken Dresdner Kleinwort Benson und Merrill Lynch am Donnerstag in Paris mit. Die Auktion, die nach dem sogenannten niederländischen Verfahren durchgeführt werde, beginne am Donnerstag und werde bis zum 30. November laufen.

Die Inhaber der Schuldverschreibungen, die zu Beginn des Jahres 1998 ausgegeben worden seien, hätten Eurotunnel und die beteiligten Banken um einen Verkauf der Titel gebeten, hieß es weiter. Den Angaben nach werden den Glaübigern zwei Optionen für den Verkauf der Titel eingeräumt. Sie könnten entweder den in der Aktion ermittelten Preis abwarten oder aber selbst einen Preis angeben, zu dem sie die Schulden veräußern möchten. Im zweiten Fall sei es jedoch möglich, dass ein Verkauf der Schuldtitel nicht gelinge.

Der Bankenverbund, der die Eurotunnel-Schulden hält, solle am Donnerstag befragt werden, ob die Aktion beginnen könne. Dies sei aber nur noch eine technische Frage, hieß es.

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