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Eurozone leidet nur leicht unter Euro-Aufwertung - Merrill Lynch

Trotz der kräftigen Aufwertung des Euro und des kanadischen Dollar sind die Anteile dieser Regionen an den US-Importen nach Einschätzung der US-Investmentbank Merrill Lynch relativ stabil geblieben.

dpa-afx LONDON. Trotz der kräftigen Aufwertung des Euro und des kanadischen Dollar sind die Anteile dieser Regionen an den US-Importen nach Einschätzung der US-Investmentbank Merrill Lynch relativ stabil geblieben. Die Eurozone habe bisher nur leicht unter der Aufwertung des Euro gelitten, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Die negativen Aspekte der Aufwertung würden zumindest kurzfristig häufig überschätzt.

So sei der Eurozonen-Anteil an den US-Importen im Wesentlichen unverändert geblieben, obwohl der Euro zwischen den Jahren 2002 und 2004 um mehr als 40 Prozent zum Dollar aufgewertet habe. In jüngster Zeit sei eine sehr moderate Abschwächung des Exportwachstums in die USA im Jahresvergleich festzustellen. Seit dem Höhepunkt des Wachstums im Juni mit knapp elf Prozent habe sich das Exportwachstum in den vergangenen Monaten auf eine Jahresrate von 3,5 Prozent abgeschwächt.

Die Merrill Lynch-Experten führen für die bisher eher begrenzte Bremswirkung der Euroaufwertung unterschiedliche Argumente ins Feld. So könnte ein beträchtlicher Zeitraum zwischen der Aufwertung und der Verringerung der Wettbewerbsfähigkeit liegen. Darüber hinaus könnte der Aufwertungsdruck die Exporteure zur Steigerung ihrer Produktivität veranlasst haben. Zudem sei die Haupteinflussgröße für Export- und Importwachstumstrends die Entwicklung der heimischen Nachfrage.

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