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Eurozone: Wirtschaft verliert im 3. Quartal erwartungsgemäß an Schwung

Die Wirtschaft in der Eurozone hat nach einer ersten Schätzung des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) im dritten Quartal erwartungsgemäß an Schwung verloren.

dpa-afx LUXEMBURG. Die Wirtschaft in der Eurozone hat nach einer ersten Schätzung des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) im dritten Quartal erwartungsgemäß an Schwung verloren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe demnach um 0,3 Prozent zugelegt nach einem Zuwachs von 0,5 Prozent im Vorquartal, teilte Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit. Von der Nachrichtenagentur AFX News befragte Volkswirte hatten zuvor mit diesem Rückgang gerechnet.

Im Jahresvergleich ist die Wirtschaft in der Eurozone dagegen etwas schwächer als erwartet gewachsen. Für das 3. Quartal ermittelte Eurostat in der ersten Schätzung einen BIP-Zuwachs um 1,8 Prozent. Im Vorquartal betrug der Zuwachs im Jahresvergleich noch 2,1 Prozent. Volkswirte hatten hingegen zuvor ein Plus von 1,9 Prozent für das 3. Quartal erwartet.

Als Ursache für das Abschwächung der Konjunktur nannte Eurostat ein "nachlassendes Wachstum in der Industrie und in den Dienstleistungsbereichen". Dabei seien die Investitionen im dritten Quartal schneller gewachsen als der private Konsum.

In der gesamten Europäischen Union (EU 25) legte das BIP im dritten Quartal ebenfalls um 0,3 Prozent im Quartalsvergleich zu. Im Jahresvergleich habe es eine Zunahme um 2,1 Prozent gegeben, teilte Eurostat weiter mit.

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