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Ex-Elf-Chef musste Reisepass abgeben

ap PARIS. Im Elf-Schmiergeldskandal hat die französische Justiz den Reisepass des ehemaligen Konzernchefs Loik Le Floch-Prigent eingezogen. Der Angeklagte habe Anfang April aus gesundheitlichen Gründen einer Vorladung der Untersuchungsrichterin Eva Joly nicht Folge geleistet, hieß es am Dienstag aus Pariser Justizkreisen.

Le Floch-Prigent ist gemeinsam mit dem früheren Außenminister Roland Dumas und der ehemaligen Nummer zwei des Elf-Konzerns, Alfred Sirven, wegen Veruntreuung von Firmengeldern der Prozess gemacht worden. Das Urteil wird am 30. Mai verkündet. Der Staatsanwalt fordert fünf Jahre Haft für den 57-Jährigen, der derzeit mit Depressionen und Hautproblemen im Krankenhaus liegt. Die Richterin verbot ihm, Frankreich zu verlassen. Sein Anwalt will diese Entscheidung gerichtlich anfechten.

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