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Ex-Ferrari-Arzt: Kokain-Konsum in der Formel-1

Benigno Bartoletti, ehemaliger Arzt des Formel-1-Teams Ferrari, behauptet, dass annähernd jeder dritte Formel-1-Pilot Kokain nimmt.

dpa ROM. Benigno Bartoletti, ehemaliger Arzt des Formel-1-Teams Ferrari, behauptet, dass annähernd jeder dritte Formel-1-Pilot Kokain nimmt.

"Bei den Motorsportrennen geht Kokain herum und in der Formel 1 könnte es ungefähr sogar jeder dritte Pilot nehmen", sagte der 68-jährige Mediziner dem italienischen Motorsportmagazin "Quattroruote". Kokain gebe den Piloten das Gefühl, allmächtig zu sein, berichtet der frühere Teamarzt von Fiat, Ferrari und Alfa Romeo.

Laut Bartoletti hält die Wirkung des Kokains rund 90 Minuten an. In dieser Zeit sei der Pilot reaktionsschneller. "Sollte ein Rennen jedoch länger dauern, wird es für den Piloten durch die nachlassende Wirkung gefährlich. Das Unfallrisiko steigt stark an", zitierte die "La Gazzetta dello Sport" den Mediziner.

Die Ergebnisse der Dopingtests in der Formel 1 scheinen allerdings Bartolettis Kokain-Vorwürfe zu widerlegen. In der vergangenen Saison war bei den Untersuchungen kein Pilot positiv getestet worden.

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