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Ex-Hypo-Chef soll 700 000 Mark Bußgeld gezahlt haben

Der frühere Chef der Bayerischen Hypobank, Eberhard Martini, soll eine Geldbuße über 700 000 Mark (rund 358 000 Euro) fristgerecht bezahlt haben. Damit habe Martini eine drohende Anklage abgewendet, sagte sein Anwalt der Zeitung "Euro am Sonntag".

ap MÜNCHEN. Die Staatsanwaltschaft München hatte gegen Martini und mehrere Vorstandskollegen wegen Untreue, pflichtwidriger Kreditvergabe und unrichtiger Darstellung ermittelt. Die Vorwürfe hätten sich aber letztlich deutlich relativiert, so die Behörde. Martini hatte zunächst nur die Hälfte bezahlt und der Staatsanwaltschaft "mangelnden juristischen Sachverstand" vorgeworfen. Die Hypobank hatte 1998 mit der Bayerischen Vereinsbank zur HypoVereinsbank fusioniert. Dabei kam auf, dass die Risikovorsorge der Hypobank im Immobiliengeschäft um 3,7 Milliarden Mark (rund 1,9 Milliarden Euro) zu niedrig war. Die Affäre kostete Martini und sechs weitere Top-Manager den Job.

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