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Ex-Mitsubishi-Motors-Manager bekennen sich in Unfall-Verfahren nicht schuldig

Ehemalige Top-Manager des japanischen Autobauers Mitsubishi Motors haben sich in einem Gerichtsverfahren um einen Todesfall im Zusammenhang mit einer vertuschten Rückrufaktion nicht schuldig bekannt. Im Jahr 2002 starb in Japan ein 39-jähriger LKW-Fahrer bei einem Unfall, der angeblich auf einen Kupplungsdefekt an dem Mitsubishi zurück geht.

dpa-afx TOKIO. Ehemalige Top-Manager des japanischen Autobauers Mitsubishi Motors haben sich in einem Gerichtsverfahren um einen Todesfall im Zusammenhang mit einer vertuschten Rückrufaktion nicht schuldig bekannt. Im Jahr 2002 starb in Japan ein 39-jähriger LKW-Fahrer bei einem Unfall, der angeblich auf einen Kupplungsdefekt an dem Mitsubishi zurück geht.

Mitsubishi Motors, Japans viertgrößter Autohersteller, hat die Vertuschungsaktion bereits eingeräumt, die damals verantwortlichen Manager haben aber eine persönliche Verantwortung abgelehnt. Katsuhiko Kawasoe, Präsident von Mitsubishi Motors zum Zeitpunkt des Unfalls, sagte vor Gericht er habe nichts von Defekten an der Kupplung gewußt. Auch der frühere Chairman von Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corp, Takashi Usami, bekannte sich nicht schuldig.

Mitsubishi Fuso Truck and Bus hat 180 000 Fahrzeuge allein in diesem Jahr wegen des Defekts an der Kupplung zurückgerufen und dabei zugegeben, dass diese Aktion bereits viel früher hätte stattfinden sollen.

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