Ex-US-Präsident will nicht Moderator werden
Clinton plant keine eigene Fernsehshow

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton will nach eigener Aussage in der nahen Zukunft keine Karriere als Talkshow-Moderator starten.

Reuters WASHINGTON. Auf die Frage, ob er Moderator einer Talkshow werden wolle, antwortete Clinton in der CNN-Sendung "Larry King Live" am Dienstag: "Ich denke nicht." Der 56-Jährige wollte eine derartige Beschäftigung aber nicht ganz ausschließen. "Vielleicht würde ich es gerne irgendwann später in meinem Leben tun", sagte er. "Es würde mich schon interessieren, weil ich gerne mit Menschen rede."

Im vergangenen Monat hatte es Berichte über Gespräche von Clinton-Vertretern mit dem Fernsehsender CBS über eine Talkshow gegeben. Zuvor soll es nach Angaben informierter Kreise ähnliche Gespräche mit dem Sender NBC gegeben haben. Die Zeitung "New York Times" hatte berichtet, dass es in den Verhandlungen mit den Sendern auch um ein mögliches Jahres-Gehalt von 30 bis 50 Millionen Dollar für Clinton ging. Das Gehalt wäre das höchste für einen Neuling als Talkshow-Moderator.

Clinton sagte weiter, dass er als Moderator nicht mehr genug Zeit für seine anderen Projekte hätte, die viele Reisen erforderten. Die Moderation einer Fernsehsendung durch einen ehemaligen Präsidenten wäre beispiellos. Nach ihrer Amtszeit treten die Ex-Präsidenten normalerweise nicht mehr stark in der Öffentlichkeit auf.

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