Exekution in Texas für Donnerstag angesetzt
Mexiko bittet um UN-Intervention

afp MEXIKO-STADT. Wegen der geplanten Hinrichtung eines Mexikaners im US-Bundesstaat Texas hat das Außenministerium des Landes die Vereinten Nationen um Hilfe gebeten. In einer am Montag veröffentlichten Erklärung wendet sich Mexiko für den wegen Mordes verurteilten Miguel Flores an UN-Menschenrechtskommissarin Mary Robinson. Wegen Rechtsverletzungen bei der Festnahme von Flores soll sie beim Gouverneur von Texas und Präsidentschaftskandidaten George W. Bush einen Aufschub erreichen.

Flores soll 1989 in Texas eine Frau entführt, vergewaltigt und ermordet haben. Seine Hinrichtung ist für Donnerstag angesetzt. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisiert, die Staatsanwaltschaft habe sich in dem Verfahren auf "unzuverlässige und unbegründete" Beweise gestützt. Auch die Europäische Union bat Bush in der vergangenen Woche um eine Begnadigung aus humanitären Gründen.

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