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Einer unter vielen

Finale - der Traum eines jeden vor dem Start der Eishockey-Weltmeisterschaft. Als es dann so weit war, war das Endspiel aber für mich ganz weit weg. Nicht nur weil es in Prag stattfand und ich in Düsseldorf saß. Auch emotional. Und doch will ich hier noch einmal etwas in Sachen Eishockey-WM los werden.

Finale - der Traum eines jeden vor dem Start der Eishockey-Weltmeisterschaft. Als es dann gestern so weit war, war das Endspiel aber für mich ganz weit weg. Nicht nur weil es in Prag stattfand und ich in Düsseldorf saß. Auch emotional. Ich habe das Spiel zusammen bei meinem Nationalmannschaftskollegen Daniel Kreutzer gesehen. Es waren auch ein paar Nachwuchsspieler der DEG da. Es waren nette Stunden. Aber nicht mehr. Als ich das Spiel dieser beiden Topmannschaften im Fernsehen sah, war ich ein Zuschauer wie jeder andere auch. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Ehrlich gesagt hätte ich es ja eher den Schweden gegönnt.



Natürlich habe auch ich ein paar Tage gebraucht, um alles rund um unser Ausscheiden zu realisieren und zu verarbeiten. Doch fünf Tage nach meiner Rückkehr aus Tschechien ist die Anspannung längst weg - obwohl es ein Riesenerlebnis war. Auch von dieser WM habe ich wieder etwas mitnehmen können und daraus gelernt.

Und doch will ich hier noch einmal etwas los werden. Auch mit etwas Abstand zum Geschehenen bleibe ich dabei: Wir waren nicht so schlecht, wie uns große Teile der Medien nach unserem WM-Aus gemacht haben. Nur wegen eines fehlenden Tores kann doch nicht auf einmal alles schlecht sein. Wenn uns gegen die Schweiz dieses eine Tor gelungen und wir ins Viertelfinale eingezogen wären, hätten die Medien wieder alles positiv geschrieben. Doch die Presse kannte nur hopp oder top - schade. Aber auch das ist wieder eine Erfahrung, die wir als Spieler von dem Turnier mitnehmen.

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