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Endstation Halbfinale

Manchmal muss man als Eishockey-Spieler richtig was weghauen. Nach der ärgerlichen Niederlage gegen Tschechien haben wir genau das gemacht - aber anders als Sie jetzt vielleicht denken. Jedenfalls brennen wir jetzt auf die Zwischenrunde. Und das Viertelfinale bleibt unser großes Ziel.

Manchmal muss man als Eishockey-Spieler richtig was weghauen. Kegel, zum Beispiel. Oder genauer: Pins. Zum ersten Mal während des Turniers haben wir zwei Tage frei und haben uns gestern Abend beim Bowling entspannt. Im Keller unseres Hotels ist eine Sportsbar und vier Bahnen. Beim internen Turnier - jede Reihe als Mannschaft - hat es unsere Kölner Reihe bis ins Halbfinale geschafft. Da sind wir dann aber an Sven Felski, Andreas Morczinietz und Klaus Kathan gescheitert - die waren richtig gut. Den Sieger konnten wir leider nicht mehr auswerfen, es wurde einfach zu spät.

Es war eine gute Ablenkung nach dem 1:5 gegen die Tschechen - eine ärgerliche Niederlage. Hätten wir nicht die Strafzeiten vor dem 1:2 und dem 1:3 kassiert, hätten wir das Spiel sicher länger ausgegelichen halten können. Auch danach lief es nicht schlecht, am Ende aber haben die ihre Überlegenheit ausgespielt.

Es war schon etwas besonderes für mich, gegen so viele Top-Spieler anzutreten. Am Anfang, muss ich gestehen, hatte ich zu viel Respekt, den ich erst während des Spiels abgelegt habe.

Nach solch einem Spiel ist die Stimmung in der Kabine natürlich nicht sonderlich toll. Es war relativ ruhig, innerhalb der Reihen geht man noch mal einige Szenen durch. Gestern aber hatte sich die Enttäuschung schon wieder gelegt. Wir haben das Spiel analysiert und haben indivduelle Fehler angesprochen.

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