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Exodus: Negative Analystenstimmen

Das Papier von Exodus, dem Betreiber von Unternehmenswebseiten, hat am Donnerstag über zehn Prozent an Wert verloren. Das Analystenhaus W.R. Hambrecht äußerte sich skeptisch zu den Unternehmensaussichten.

Die Aktienexperten rechnen mit niedrigeren Umsatzzahlen für das laufende und kommende Jahr, weil Exodus Kunden verliere. Diesen Rückgang könne das Unternehmen nicht mit dem Zugang von Neukunden ausgleichen. Die Analysten kürzen die Umsatzprognose für das laufende Jahr um 100 Millionen Dollar auf 1,4 Milliarden Dollar. Bereits im April hat das Exodus-Management bekannt gegeben, dass es für dieses Jahr statt mit einem Umsatz von ursprünglich 1,6 Milliarden Dollar nur noch mit 1,5 Milliarden Dollar Einnahmen rechnet.
W.R. Hambrecht geht für das laufende Jahr statt von einem Verlust von 62 Cents pro Aktie nun von einem Minus von 73 Cents pro Aktie aus. Für das kommende Jahr prognostizieren die Analysten nun einen Verlust von 40 Cents pro Aktie statt wie bisher einen Gewinn von zwei Cents pro Aktie.
Das angespannte Umfeld mache es für Exodus zunehmend schwierig und erhöhe den Verkaufsdruck für gewisse Geschäftsbereiche. Es seien aber wenig potenzielle Käufer in Sicht. Darum besteht nach Ansicht des Analystenhauses weiterhin Abgabedruck auf dem Exodus-Papier.
W.R. Hambrecht stuft Exodus weiterhin mit "neutral" ein und sieht das Kursziel bei vier bis fünf Dollar.

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