Exodus verhandelt mit Global Crossing über Übernahme
Aktienticker New York

Das Online-Kaufhaus Amazon gibt zu, seinen Kunden während einer Studie wahllos verschiedene Preise für die gleichen Waren berechnet zu haben.

HB NEW YORK. Das Online-Kaufhaus Amazon gibt zu, seinen Kunden während einer Studie wahllos verschiedene Preise für die gleichen Waren berechnet zu haben. Amazon gesteht, dieser "Preistest", bei dem das Unternehmen die Auswirkungen von Preissenkungen auf die Entwicklung des Umsatzes testen wollte, sei "ein Fehler" gewesen, so ein Amazon-Sprecher.

Sollte das Online-Kaufhaus in Zukunft ähnliche Test wiederholen, würde Kunden, die während der Test-Periode nicht den niedrigsten Preis zahlen, im Anschluss die Differenz erstattet. Eine neue Testreihe sei bislang nicht geplant. Der Kurs der Amazon-Aktie hat sich seit dem Jahresanfang rund halbiert.

Ford: Freie Reifenwahl

Ford wird seine Kunden beim Kauf eines "Explorer"-Geländewagens in Zukunft zwischen Reifen der Anbieter Bridgestone/Firestone, Michelin oder Goodyear wählen lassen. Das Angebot folgt, nachdem Bridgestone/Firestone 6,5 Millionen Reifen, die bei dem Explorer eingebaut waren, zurückgerufen hatte.

Der Verdacht besteht, dass die Reifen Verkehrsunfälle verursacht haben, bei denen 101 Menschen ums Leben kamen. Ford hatte im Anschluss an die Rückrufaktion bereits im vergangenen Monat Reifen von Michelin bezogen, dem weltweit zweitgrößten Anbieter. Der Skandal hat die Ford-Aktie erheblich unter Druck gebracht. Gemessen am Jahresanfang notiert der Titel rund 15 Prozent im Minus.

Exodus vorbörslich schwächer

Der Web-Hosting-Spezialist Exodus soll Presseberichten zufolge erneut über die Übernahme von Global Crossing ?s Web-Hosting-Sparte Global Center verhandeln. Die Unternehmen hatten ihre Verhandlungen zuletzt im Juli erfolglos abgebrochen. Der nun ausgehandelte Kaufpreis soll rund 6,5 Mrd. Dollar in Aktien betragen und Global Crossing zu einer 20-prozentigen Beteiligung an Exodus verhelfen.

Durch die Übernahme würde das größte Web-Hosting-Unternehmen der Welt entstehen, das gleichzeitig von Global Crossing?s Netzwerk profitieren kann. Global Crossing arbeitet an dem Aufbau eines weltumspannenden Glasfasernetzwerks. Die Vereinbarung zwischen den beiden Konzernen soll Exodus unter anderem verpflichten, in den kommenden zehn Jahren die Dienste von Global Crossing im Gegenwert von vier Milliarden Dollar zu nutzen. Die Übernahme könnte bereits heute offiziell bekanntgegeben werden. Exodus notiert vorbörslich schwächer, Global Crossing gewinnt.



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