Exot unter blonden Skandinaviern
Henrik Larsson - der auffällige Schwede

Henrik Larsson fällt sofort auf. Neben seinen großgewachsenen, meist blonden Teamkollegen in Schwedens Fußball-Nationalmannschaft wirkt der dunkelhäutige Torjäger beinahe wie ein Exot.

sid STOCKHOLM. Zu Beginn seiner Karriere Anfang der 90er Jahre war der Sohn einer Schwedin und eines Mannes von den Kapverden aufgrund seiner langen Mähne sogar noch auffälliger.

Inzwischen ist die Haarpracht zwar gestutzt, aber Larsson fällt immer noch auf - durch hervorragende Leistungen in der Nationalelf und bei Schottlands Meister Celtic Glasgow.

Der 30 Jahre alte Angreifer wusste schon als Kind, was er wollte. "Ich werde Fußball-Profi", antwortete er in der Schule stets auf die Frage nach seinem Berufswunsch.

Larsson sollte Recht behalten. Bereits 1993 war er drittbester Torschütze der schwedischen Liga und erzielte im Oktober des gleichen Jahres bei seinem ersten Länderspiel gleich ein Tor. Nach Platz drei bei der WM 1994 in den USA wechselte der Stürmer zu Feyernoord Rotterdam, und seit 1997 hat der Vater eines vier Jahre alten Sohnes seine Heimat in Schottland gefunden.

Spätestens nach der EM 2004 in Portugal will Larsson, der es mittlerweile auf über 20 Tore in rund 60 Länderspielen gebracht hat, seine internationale Karriere beenden. Allerdings lässt sich der Schwede ein Hintertürchen offen: "Wenn wir bei der WM gut spielen, könnte es auch Spaß machen, weiter dabei zu sein."

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