Expansion schneller als geplant
Grohe wächst trotz Baukrise

Das Sanitärtechnik-Unternehmen Friedrich Grohe AG & Co KG hat im ersten Halbjahr trotz der anhaltenden Baukrise in Deutschland Umsatz und Ergebnis verbessert und seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2002 bekräftigt.

Reuters HEMER. Dank des zunehmenden Auslandsgeschäftes, das inzwischen 75 (Vorjahr 72) Prozent des Gesamtumsatzes ausmache, sei ein Umsatzplus von 2,6 Prozent auf 470 (459) Millionen Euro erzielt worden, teilte das ehemals börsennotierte Unternehmen am Mittwoch in Hemer mit. Während in Deutschland Einbußen hin genommen werden mußten, konnte Grohe im Ausland teilweise deutlich zulegen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) habe sich im Berichtszeitraum um 7,6 Prozent auf 104 (96) Millionen Euro verbessert. Für das Gesamtjahr bekräftigte Grohe das Umsatzziel, das ein Plus von drei bis fünf Prozent vorsieht.

Ende 1999 hatte BC Partners im Zuge eines Management-Buy-Outs die damals im MDax gelistete Grohe übernommen. Im Jahr 2000 erfolgte das Delisting. Damals hieß es, nun könne man sich langfristigen Strategien widmen und die Quartalsberichterstattung außer Acht lassen. Nach früheren Angaben des Vorstandes steht der Ausstieg der Investoren in den kommenden beiden Jahren bevor. Man sei mit der Expansion schneller voran gekommen als geplant, hieß es Mitte Juni.

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