Expansionen geplant
Rekordjahr für Armani

Das italienische Modehaus Armani hat im vergangenen Jahr seinen konsolidierten Umsatz um 23 Prozent auf rund 1,27 Mrd. Euro steigern können.

dpa ROM. Der Nettogewinn belaufe sich auf 110 Mill. Euro, teilte das Unternehmen am Montag in Mailand mit. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (Ebitda) stieg um vier Prozent auf 246 Mill. Euro.

Die Armani-Gruppe habe ein Rekordjahr verbucht, in dem insgesamt 307 Millionen Euro in strategische Zukäufe und in das Retail-Network investiert wurden, hieß es. Außerdem seien 2001 insgesamt 33 neue Armani-Geschäfte eröffnet worden, darunter Boutiquen in Sao Paulo und Moskau. "Das vergangene Jahr war ein Meilenstein für die Armani - Gruppe", sagte der Chef des Hauses, Giorgio Armani. type="person" value="Armani, Giorgio" />

Besonders erfolgreich waren für das Designerhaus das Uhren- und Parfümgeschäft. Der Verkauf von hochwertigen Uhren weltweit stieg um 18 Prozent, der Umsatz mit Parfüms um 19 Prozent. Die Duftmarke "Acqua di Gio pour Homme" habe sich international zur meistverkauften Essenz entwickelt.

Das Unternehmen will jetzt auch groß auf den internationalen Schuh-Markt einsteigen. Bis Juni 2002 sollen mittels einer neuen Joint-Venture-Gesellschaft vier spezialisierte Schuhfabriken aufgekauft werden sollen, darunter das bekannte italienische Haus «I Guardi». Außerdem seien die Eröffnung eines Mega-Stores in Hongkong im Oktober sowie eine Expansion des "Armani Casa"-Geschäfts (Einrichtungsgegenstände) geplant. In den nächsten Wochen soll zudem das Männer-Parfüm "Armani Mania" in Europa und Asien auf den Markt kommen.

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