Expansionspolitik nicht verkraftet
D.Logistics tief in roten Zahlen

D.Logistics ist im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Statt eines Gewinns von 9,6 Millionen Euro wie im Vorjahr erwirtschaftete der Logistik-Dienstleister einen Verlust von 25,7 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs um etwa ein Viertel auf 484 Millionen Euro.

dpa/vwd HOFHEIM Die kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen bis Ende 2001 um 70 Prozent auf 216,8 Millionen Euro.

Konkrete Prognosen für 2002 und genaue Maßnahmen der Restrukturierung sollen erst genannt werden, wenn die derzeit laufende Analyse und Finanzierungsgespräche mit Banken abgeschlossen sind. Die Stärkung der Ertragskraft ist dem Unternehmen zufolge mittelfristig gesichert.

Vor allem die Expansionspolitik von D.Logistics habe zu den Verlusten geführt, begründet das Unternehmen die schwache Bilanz. Im Februar war D.Logistics in eine akute Finanzkrise geschlittert, nachdem defizitäre Beteiligungen mit Verlust verkauft worden waren. Nur eine Finanzspritze der Gründungsgesellschafter um Firmenchef Detlef Hübner in Höhe von fünf Millionen Euro rettete die Lage.

Hübner kündigte damals nach nur wenigen Wochen im Aufsichtsrat die Rückkehr an die Vorstandsspitze an. Die Aktie legte am Donnerstag um gut drei Prozent auf 2,80 Euro zu. Im Februar war das Papier unter die Marke von zwei Euro gefallen.

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