Experte bemängelt einseitige Ausrichung der Handelsgesellschaft
Die DG Bank rät, die AVA-Aktie zu reduzieren

adx FRANKFURT. Nach der jüngsten Analystenkonferenz der Allgemeinen Handelsgesellschaft der Verbraucher AG (AVA) lautet das Anlageurteil der DG Bank unverändert "reduzieren". Die AVA habe zwar entgegen dem allgemein negativen Trend in der Handelsbranche ihr Ergebnis pro Aktie im Vergleich zu 1998 fast verdreifachen können. Das Kursniveau sei aber trotz erfolgreicher Entwicklung doch noch recht hoch, betonte Analyst Tobias Popovic. Der Gewinn pro Aktie liege bei 12,39 Euro. Für 2000 rechnet der Experte mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 26,6 für 2001 mit 25,7.

"Klarer Ergebnistreiber" sei der SB-Warenhausbereich, dessen Konzept komplett überarbeitet und speziell auf die Kunden zugeschnitten wurde. Auch die Einführung von Eigenmarken habe sich gelohnt. Die Baumarkt-Sparte sei dagegen schwächer gewesen, dafür boomten die Verbraucher- und Optikmärkte. Insgesamt seien die Umsatzsteigerungen beträchtlich. Popovic erwartet, dass das operative Geschäft 2000 ähnlich ausfallen wird wie 1999, mit ganz so starken Zuwächsen sei aber 2000 nicht zu rechnen. Probleme bereiten könnte langfristig jedoch die einseitige Ausrichtung auf den deutschen Markt, gab der Experte zu bedenken. Er erwartet für 2000 ein Ergebnis von 21,83 Euro je Aktie und für 2001 von 22,56 Euro.

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