Experte ist für Aktie positiv gestimmt
Merck Finck & Co sieht bei Epcos "allenfalls milde Gewinnwarnung"

Die Privatbank Merck Finck & Co hat die niedrigeren Umsatz- und Gewinnprognosen des Bauelementeherstellers Epcos für das laufende Geschäftsjahr "allenfalls als nur eine ganz milde Gewinnwarnung" bewertet.

dpa/afx MÜNCHEN. In einem Gespräch sagte Analyst Theo Kitz, dass die niedrigeren Prognosen bereits bekannt gewesen seien, und dass dies für die Analysten keine große Überraschung gewesen sei. Der Experte bleibt für die Aktie der Siemens-Tochter positiv gestimmt und bewertet die Papiere weiterhin mit "Outperformer".

Die Ursache für die schwächeren Umsatz- und Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr sind nach Angaben des Unternehmens die derzeitige Schwäche des Marktes für Mobiltelefone. Hier ist Epcos als Zulieferer stark vertreten. Das Unternehmen selbst glaubt, dass die Marktschwäche bis Mitte des Jahres überwunden sein wird.

Analyst Kitz zeigt sich da eher skeptisch. Er geht davon aus, dass es noch bis zum Herbst dauern könne, bis eine Besserung am Markt für Mobiltelefone eintreten werde. Daher erwarte er ein Geschäftsjahr für Epcos, das "nicht berauschend ausfallen wird". Aber das hat der Markt bereits abgehakt und die Anleger schauen schon auf das nächste Jahr. "Und da wird es wieder besser aussehen", sagte Kitz.

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