Experten aber weiter spektisch
Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stark gefallen

Saisonbereinigt wurden in der vergangenen Woche 35 000 Anträge weniger gestellt. Volkswirte hatten im Durchschnitt ihrer Prognosen einen Rückgang um lediglich 10 000 erwartet.

vwd WASHINGTON. Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung ist in der Woche zum 14. Juli saisonbereinigt überraschend stark um 35 000 auf 414 000 gefallen. Volkswirte hatten im Durchschnitt ihrer Prognosen einen Rückgang um lediglich 10 000 erwartet. Für die Vorwoche wurden die Daten auf plus 45 000 auf 449 000 (vorläufig: plus 42 000 auf 445 000) revidiert. Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit 414 500 (Vorwoche revidiert: 412 000; vorläufig: 410 750) an.

In der Woche zum 7. Juli erhielten den weiteren Angaben zufolge 3,112 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung, eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 76 000. Wenngleich die Erstanträge das erste Mal nach drei Wochen wieder eine rückläufige Tendenz aufwiesen, zeigen sich Experten angesichts einer zu erwartenden Erholung am US-Arbeitsmarkt skeptisch. So hatte auch am Vortag Fed-Präsident Alan Greenspan darauf verwiesen, dass die US-Notenbank bis zum Ende des Jahres einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf bis zu fünf Prozent für möglich halte.

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