Experten bewerten Aussichten unterschiedlich
Vodafone verlieren wegen Ängsten vor weiteren Großverkäufen

Die bevorstehende Bekanntgabe der vierteljährlichen Kundenzahlen hat die Aktien des weltgrößten Mobilfunkanbieters Vodafone am Mittwochvormittag belastet.

dpa-afx LONDON. Außerdem habe sich der Verkauf von Vodafone-Anteilen durch die spanische Bank Banco Santander Central Hispano (BSCH) negativ ausgewirkt, sagten Händler. Das Vodafone-Papier verlor in London bis 10.50 Uhr 3,40 % auf 156,50 Pence, während der britische Leitindex FTSE 100 0,70 % auf 5 600,60 Zähler abgab.

Die spanische Bank habe bestätigt, dass sie fast die Hälfte ihres Anteilsbestands von 2,7 % verkauft habe. Es sei allerdings nicht damit zu rechnen, dass BSCH noch mehr Vodafone-Aktien verkaufe. Die Transaktion habe allerdings erneut Ängste geschürt, dass sich weitere große Anteilseigner von dem Papier trennen könnten.

Bei den Veröffentlichung der Kundenzahlen für das zweite Quartal will die US-Investmentbank Bernstein vor allem auf den durchschnittlichen Umsatz pro Nutzer achten. Insgesamt sehen die Experten das Vodafone-Papier eher negativ. Die Bank stuft das Papier mit "underperform" ein und schätzt den fairen Wert der Aktie auf 150 Pence. Die Deutsche Bank bleibt dagegen im Vorfeld der Kundenzahlen bei ihrer Kaufeinschätzung.

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