Experten bezweifeln Sprachqualität
Stromriese RWE bietet Telefonieren übers Stromkabel an

adx ESSEN. Der Essener Stromriese RWE steigt ins Telefongeschäft ein. Ab Frühjahr 2001 sollen RWE-Kunden über das Stromkabel auch telefonieren und im Internet surfen können, teilte der Internet-Informationsdienst "Billiger Telefonieren" unter Berufung auf RWE-Informationen am Dienstag mit. Das Telefonieren über Stromkabel basiert auf der Powerline-Technologie der Schweizer Firma Ascom Powerline Communications. Gemeinsam wurde in den letzten Monaten ein Feldversuch unternommen, der demnächst beendet sein soll.

Telekommunikationsexperten, die auch an der Sprachqualität der Leitungen zweifeln, rechnen derzeit mit weitaus höheren Preisen für die Verbindung aus der Steckdose als für herkömmliche Gespräche. So müsse für jedes Telefon und für jeden Computer ein Gerät installiert werden, das den Strom und die Datensignale aus der Steckdose trennt. Dieses Bauteil gebe es noch nicht einmal in Serienreife, heißt es. Zwischen 200 bis 800 Mark soll es voraussichtlich kosten. Hinzu könnten noch einmal Anschlusskosten in Höhe von 600 bis 1.400 Mark kommen. Wenn Powerline allerdings funktioniere, könnten die Kunden neben den herkömmlichen Telefon- und Telefaxanschlüssen auch über einen superschnellen Internetzugang (2 bis 3 Megabit/s) verfügen, heißt es.

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