Experten-Tipp
Kroatiens Ikone Suker favorisiert die DFB-Elf

Davor Suker traut den Deutschen einiges zu: "Sie haben einfach ein starkes Team und spielen sehr gut zusammen." Für den ehemaligen Weltklasse-Stürmer ist die deutsche Nationalmannschaft sogar einer der Top-Favoriten auf den Titel.

Für Davor Suker ist die deutsche Nationalmannschaft heißer Aspirant auf den Titelgewinn. "Für mich ist Deutschland der größte Favorit auf den Titel. Sie haben einfach ein starkes Team und spielen sehr gut zusammen. Eine echte Turniermannschaft - wie immer", sagte der 40-Jährige vor dem Spiel der "Feurigen" gegen die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstag (18.00 Uhr/live im ZDF) in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt (Mittwoch-Ausgabe). Das Spiel zwischen Kroatien und Deutschland in Klagenfurt wäre für den ehemaligen Angreifer "auch ein würdiges Finale gewesen".

Suker, der seine aktive Karriere im Jahr 2003 bei 1 860 München beendet hatte, war bei der WM 1998 in Frankreich maßgeblich am K.o. der deutschen Mannschaft beteiligt. Im Viertelfinale steuerte Suker beim 3:0-Erfolg gegen die DFB-Auswahl selbst einen Treffer bei. Zudem sah Deutschlands Verteidiger Christian Wörns nach einem Foul an Suker bereits nach 40 Minuten die Rote Karte.

"Schöne Grüße an Christian, ich spüre mein Knie immer noch, gegen das er mir damals getreten hat", meinte Suker mit einem Schmunzeln. Die Niederlage des dreimaligen Welt- und Europameisters vor zehn Jahren war für Suker allerdings der Wendepunkt im deutschen Fußball.

"Die Deutschen sollten uns dankbar für diese Niederlage sein! Nach diesem Spiel kam Deutschland 2002 ins WM-Finale, 2006 wurden sie Dritter. Die Niederlage gegen unsere Mannschaft war ein positiver Schock für Deutschland, sie hat dem Deutschen Fußball-Bund geholfen, anschließend ein paar Sachen zu verändern. Deutschland sollte also "Danke schön, Kroatien" sagen", meinte Suker.

© SID

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