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Experten-Umfrage: Warum die IT-Branche umdenken muss

Eine Umfrage im Vorfeld der Handelsblatt-IT-Tagung zeigt: Unternehmen bereiten sich auf radikale Änderungen in der Informationstechnologie vor. Dass die Trennung zwischen privater und geschäftlicher IT schwindet, ist nur ein Aspekt. Der gewohnte Umgang mit dem PC ist Geschichte.

Cebit-Vorbereitungen: In der IT-Branche stehen große Veränderungen an. Quelle: Reuters
Cebit-Vorbereitungen: In der IT-Branche stehen große Veränderungen an. Quelle: Reuters

FRANKFURT. Die IT-Chefs von Unternehmen sind Kummer gewohnt. Jahr für Jahr werden ihre Budgets kleiner, die Ansprüche dagegen steigen. Eine gewaltige Herausforderung. Und weitere stehen ihnen noch bevor: Sie verlieren zunehmend die Kontrolle über die Informationstechnologie der Mitarbeiter. Die Trennung zwischen privater und geschäftlicher IT schwindet.

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Für die IT-Verantwortlichen ist das keine leichte Entwicklung. Sie ahnen längst, was auf sie zukommt. Das zeigt eine Umfrage unter den Referenten der Ende Januar in München stattfindenden Handelsblatt-Tagung "Strategisches IT-Management". "Für uns ist eine intensive Auseinandersetzung mit Phänomenen wie Facebook oder Twitter notwendig, da wir weder den Draht zu unseren Kunden noch den zu unseren Mitarbeitern verlieren dürfen", sagt Klaus Straub, IT-Chef des Autoherstellers Audi.

Bisher sind die IT-Systeme in den meisten Unternehmen recht starr und monolithisch, das heißt, sie sind nicht in einzelne Teilsysteme untergliedert, sondern nur als großes Ganzes benutzbar. Und daran wird sich so schnell auch nichts ändern. Denn der Kostendruck bleibt groß. Nur wer die teilweise noch selbstgestrickten Systeme in den Rechenzentren durch Standardpakete ablöst, kann dem auf Dauer gerecht werden.

Flexibilität ist und bleibt also im Herzen der IT nur in Maßen möglich. Doch gleichzeitig ist sie das Gebot der Stunde, mahnt Olof Schybergson, Mitgründer und Chef der auf Design spezialisierten Strategieberatung Fjord. "Die Menschen werden eine Fülle von Endgeräten nutzen, um ihre Informationen zu bekommen und Aufgaben zu erledigen", sagt er.



In den Unternehmen wird daran gearbeitet, wie der schwierige Spagat bewältigt werden kann. Thomas Endres, IT-Chef der größten europäischen Fluggesellschaft Lufthansa, hat eine mögliche Brücke vor Augen. "Wir werden Standardsoftware stärker mit kleinen, schnellen Lösungen kombinieren und so unsere Services für Kunden und Mitarbeiter noch mobiler machen", sagt er. Möglich werde das durch technische Innovationen wie etwa Apps.



Ein Szenario, das auch Straub von Audi für sehr wahrscheinlich hält. Er erwartet, dass die nächsten Jahre ganz neue Endgeräte hervorbringen werden. "Die digitalen Informationen werden immer mehr außerhalb des traditionellen Computerbildschirms abgebildet", sagt er. Die heutigen Smartphones oder Tablet-PCs seien nur die Vorboten dieser Entwicklung.

Die wachsenden technischen Anforderungen sind jedoch nicht die einzige Herausforderung, der sich die Unternehmen stellen müssen. Die sich auflösende Trennung zwischen privater und Büro-IT ist Ausdruck einer kompletten Vermischung beider Welten. Die Kommunikationskanäle änderten sich rasant, sagt Strategieberater Schybergson.

  • 24.01.2011, 01:31 UhrAnonymer Benutzer: Peggy Eiserne

    ich wurde trotzdem eine Kuh kaufen statt eine ständig
    zu mieten.

  • 15.01.2011, 23:52 UhrAnonymer Benutzer: gregor

    Was soll er denn sagen? Doch nichts gegen eigenes Geschäft.
    ich bleibe lieber auf meiner Wolke-Nr.7 und die naive Träume überlasse ich gerne den Wolken-"sPEZiALiSTEN"

  • 15.01.2011, 22:04 UhrAnonymer Benutzer: Stefan63

    Peinlich, wie man seine eigene Tagung promotet. Relevante Themen und Aussagen, aber nur zur bewerbung der Tagung.

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